Der kleine Kohlkopf hat es in sich
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Naturheilkunde
vom 3. September 2008, 06:00 Uhr
GNL5223
Kohlrabi enthält reichlich Phosphor, Kalium, Magnesium, Jod und Kalzium. Er bringt Ihnen große Mengen Antioxidanzien wie Vitamin C und Beta-Carotin mit. Sein Eisengehalt ist beachtlich. In den Blättern sitzen dreimal so viele dieser besonders wertvollen Inhaltsstoffe, deswegen sollten Sie vor allem die kleinen Herzblättchen ganz oder gehackt mitessen. Sie werden wie Kräuter über das Kohlrabigemüse oder einen Salat gestreut. Knackige größere Blätter werden in Streifen geschnitten und mitgegart.
Der Vitamin-C-Gehalt stärkt Ihr Immunsystem. Das Magnesium ist günstig für Ihr Herz, die Blutbildung und zur Vorbeugung von Arteriosklerose. Das Kalzium kräftigt Ihre Knochen und Zähne. Kohlrabi hilft bei splitternden Fingernägeln und bei Zahnfleischentzündungen. Roh gerieben soll er den Gallenfluss und die Nierentätigkeit anregen.
Beim Vorbereiten von Kohlrabi schneiden Sie zuerst die Blattstiele ab. Bei jungen Knollen ziehen Sie dann vom Blattansatz ausgehend die Haut ab. Ältere Knollen haben eine dickere Haut und werden geschält. Eine Knolle verliert beim Putzen etwa ein Fünftel an Gewicht.
Besonders gut schmeckt der Kohlrabi roh. In kleine Schnitze geschnitten ist er eine prima Zwischenmahlzeit. Roh gerieben mit einer Marinade aus fein gehackter Zwiebel, Kräutern, etwas Joghurt, Zitronensaft, etwas guten gutem Olivenöl, Salz und Pfeffer gibt der Kohlrabi eine wunderbare Vorspeise.