Denken Sie rechtzeitig an Schutz vor Zecken
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Zeckenbiss
vom 24. Juni 2009, 06:00 Uhr
GNL5223
jetzt im Frühsommer sind Zecken besonders in Aktion. Daran sollten Sie denken, wenn Sie nach draußen gehen. Die Tiere orten ihre Opfer, indem sie minimale Wärmeschwankungen, Erschütterungen und Schweißgeruch ausloten. Dann wechseln sie den Ort und beißen zu. Dabei spritzen sie zuerst einen schmerzstillenden und gerinnungshemmenden Cocktail in die Einstichstelle. Gefährlich ist, dass sie dabei Infektionen übertragen können. Die Zecken können Sie mit dem Bakterium der Lyme-Borreliose und dem Virus der Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) infizieren. Gegen die FSME können Sie sich impfen lassen, gegen die Lyme-Borreliose derzeit noch nicht. Die Lyme-Borreliose verläuft beginnt oft mit einer ringförmigen Hautrötung - auch bekannt als "Wanderröte" - um die Einstichstelle - manchmal erst Wochen nach dem Einstich. Es kommt zu Gliederreißen, extremem Nachtschweiß, Schwindelattacken, unerklärlicher Müdigkeit, Kopf- und Nervenschmerzen. Im schlimmsten Fall können Bewegungsapparat und Herz angegriffen werden und sich Lähmungen einstellen.
Lesen Sie im nächsten Beitrag, welche Maßnahmen Sie vorbeugend ergreifen sollten, wenn Sie nach draußen gehen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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