Das steckt hinter den neuen Angeboten für Wasserfitness
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Sportmedizin
vom 23.01.2008 05:00 Uhr
GNL5223
- Wassergymnastik: Hier werden ganz normale, alt bekannte Gymnastikübungen im Wasser gemacht. Im Wasser sind sie leichter durchzuführen, da Sie nur einen Bruchteil Ihres Gewichts spüren. Das ist besonders wichtig bei schmerzhaften rheumatischen Erkrankungen, Wirbelsäulenleiden sowie bei den meisten chronischen Bewegungsstörungen.
- Aqua-Jogging: Diese Wasserbewegung stammt aus den USA. Sie wurde für Spitzsportler entwickelt, die in Verletzungspausen schneller wieder fit gemacht werden sollten. Aqua-Jogging unterscheidet sich im Prinzip nicht wesentlich vom normalen Joggen. Anfänger beginnen im hüfthohen oder brusttiefen Wasser – je nachdem, was Ihnen angenehmer erscheint – zu laufen. Dabei müssen Sie den Wasserwiderstand überwinden. Sie können bei vollem Schwimmbad auch auf der Stelle joggen. Fortgeschrittene joggen mit Gewichten. Mit Hilfe einer Kunststoffweste können Sie auch im tiefen Wasser schwebend joggen. Durch diese Form der Bewegung wird Ihre Ausdauer trainiert, die Muskulatur geformt und ihre Atmung intensiviert. Herz, Kreislauf und Stoffwechsel kommen ordentlich in Gang. Sinnvoll kann Aqua-Joggen auch eingesetzt werden bei rheumatischen Erkrankungen, bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, vor und nach Operationen am Bewegungsapparat.
- Wasser-Shiatsu (WATSU): Dahinter verbirgt sich eine sanfte Massagetechnik mit fernöstlicher Anleihe. Hier steht nicht die aktive Bewegung im Vordergrund, sondern eine möglichst vollkommene Entspannung. Der Therapeut führt eine japanische Fingerdruckmassage durch – Shiatsu genannt, während Sie entspannt in einem Becken mit körperwarmen Wasser liegen. Massage und Wärme arbeiten dabei Hand in Hand. Gleichzeitig werden Gelenke und Glieder sanft gedehnt.
- Aqua-Healing: Ein ähnliches Prinzip verfolgt das Aqua-Healing, das außer dem Shiatsu noch Elemente aus dem Yoga, verschiedenen Atemtechniken oder Meditationsübungen enthält. Hier hält der Therapeut Sie an der Wasseroberfläche, wobei er Sie dehnt und langsam durch das Wasser bewegt. Bei manchen Formen des Aqua-Healings werden Sie während der Ausatmungsphase ganz kurz unter Wasser getaucht. Fast genauso funktioniert die Aqua-Wellness.
- Liquid Sound: Das ist eine musiktherapeutische Entspannungsmethode, die in manchen Kurbädern angeboten wird. Sie sollen dabei die Ohren ständig unter Wasser halten, damit Sie dort meditative oder klassische Musik beziehungsweise Naturstimmen wie Wal- oder Delfingesang hören können.Die Klangkulisse wird von verschiedenen Lichteffekten begleitet, die die Entspannung noch vertiefen sollen.
Hier finden Sie weiter:
Deutscher Verband für Physiotherapie
Deutzer Freiheit 72 – 74
50679 Köln
Tel.:0221 – 98 10 27 –0
Fax 0221 – 98 10 27 25
www.zvk.org
Netzwerk für aquatische Körperarbeit
Saatweg 66
90768 Fürth
Tel.: 0911 – 97 79 22 02
Fax: 0911 – 97 79 22 03
www.aquanetz.de
Deutscher Schwimmverband:
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