Das hilft Ihnen bei Weißfingeranfällen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 5. November 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
die Kältekrankheit der Hände ist weit verbreitet und gilt als harmlos. Erst sind die Hände leichenweiß und kribbeln, dann verfärben sie sich blau-violett und schmerzen. Wenn die Blutgefäße der Finger oder Zehen „dichtmachen", ist das eine Folge von Gefäßkrämpfen, die durch Kälte oder Stress ausgelöst werden. Erstmals wurden diese Symptome 1862 von dem Pariser Arzt Maurice Raynaud beschrieben. Von Morbus Raynaud sprechen die Mediziner, wenn sie keine Ursache für die Symptome finden. Es liegen also keine Nerven- oder Gefäßschäden vor, sondern eine Fehlsteuerung. Manche Medikamente können ebenfalls derartige Symptome auslösen - etwa Beta-Blocker oder abschwellende Nasentropfen im schädlichen Dauergebrauch.
Die Schulmedizin hat wenig zu bieten, um Ihnen zu helfen, wenn Sie unter Morbus Raynaud leiden. Sie verabreicht meist Medikamente wie Kalzium-Antagonisten oder Blutdruckmittel, manchmal auch Beruhigungsmittel. Einige Zeit hat man versucht, gefäßerweiternde Mittel oder Blutverdünner einzusetzen. Doch das hat sich als wirkungslos erwiesen. Auf gefäßerweiterende Mittel reagieren die Fingerarterien nicht, Blutverdünner beeinflussen zwar die Blutgerinnung, mindern aber die Zähigkeit des Blutes nicht.
Das können Sie für sich selbst tun:
- Auf jeden Fall müssen Sie das Rauchen gänzlich aufgeben, denn Nikotin verstärkt das Zusammenziehen der Arterien.
- Setzen Sie gefäßverengende Nasensprays und -tropfen ab.
- Achten Sie vor allem darauf, dass Ihr Kopf, Ihr Rumpf, Arme und Beine gut vor Kälte geschützt sind. Ziehen Sie immer Handschuhe an und setzen sich eine Mütze auf, wenn es kalt ist. Kaufen Sie sich Pulswärmer und ziehen Sie dicke Socken an.
- Treten die Symptome vor allem in Stressphasen auf, helfen Ihnen Entspannungsübungen wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation.
- Treiben Sie Sport, denn dies wirkt gefäßstärkend und erweiternd. Das Blut kommt schneller und besser in die kleinen Gefäße. Gehen Sie zumindest viel an der frischen Luft spazieren.
- Trinken Sie während eines Anfalls viel, das erhöht die Fließfähigkeit des Blutes.
- Als günstig hat sich eine basenreiche Ernährung erwiesen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Barbara Boot (05.11. 2009 08:32 Uhr):
Diese Hilfsmaßnahmen sind alle gut und wichtig. Vorallem die Medikation überprüfen. Häufig treten zusätzliche Symptome auf durch Organüberbelastung der Organe bei zu hoher Dosierung. Die Medikationen werden nach Einheitsdosierung verabreicht und nicht individuell angepasst. Dadurch wird die Zellatmung eingeschränkt. Die Symptome treten dann auf, wenn der Körper es nicht mehr kompensieren kann und sein Biologischer Rhythmus aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Zur Linderung, Verbesserung und Aktivierung der Selbstheilungs- und Selbstordungsfähigkeit würde ich hier alternativ-komplementär-medizinische Verfahren wählen, wie Shiatsu, Craniosacral, Osteopathie, Mikrokinesie, Multi-Integrative Kinesiologie. Gute Besserung allen Betroffen und die Fähigkeit das Leben wieder kraftvoll anzupacken wünscht Barbara
Antworten - Kommentar von Forde Petra (05.11. 2009 10:06 Uhr):
Liebe Frau Schneider, die Cousine meines Mannes leidet an Morbus Raynaud und hat diese Erkrankung mit einem Elektromagnet-Resonanz-Stimulationsgerät so gut wie ganz geheilt. Auch kann ich Ihnen weitere Informationen von Ärzten, HP und Patienten zukommen lassen, die mit dieser Therapie sehr gute Erfolge verbuchen konnten. Freundliche Grüße Petra Forde
Antworten - Kommentar von Elisabeth Gruber (05.11. 2009 14:06 Uhr):
Ich habe diese Symptome erstmals vor 5 Jahren nach dem Unfall meines Mannes bekommen. Ich nehme an, daß es durch den enormen STreß ausgelöst wurde und habe einige Jahre darunter schwer zu schaffen gehabt. Bis ich 2 Jahren zu Secale cornutum D 6 durch Zufall im Internet gekommen bin. Seither kann ich mir gut damit helfen. Kommt ein Anfall, gehen die Symptome nach der Einnahme ziemlich schnell zurück. Oder ich nehme es schon vorbeugend manchmal bei kaltem Wetter. So komme ich wieder gut durch die kalte Jahresszeit. Hat schon einigen in meinem Umfeld geholfen. Ausprobieren. Viel Erfolg.
Antworten - Kommentar von Marc Hilgers (05.11. 2009 14:11 Uhr):
Einen ueberraschend positiven Effekt hat auch Rosmarin-Tee...
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