Das hilft Ihnen bei Prämenstruelle Beschwerden (PMS)
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Prämenstruelles Syndrom (PMS)
vom 17. März 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Viele Frauen fühlen sich in der Zeit vor der Blutung nicht ganz wohl. Ihre Beschwerden sind vielfältig und gehen vom Brustspannen über das Gefühl, ganz aufgedunsen zu sein, bis hin zu Verdauungsbeschwerden. Manche Frauen fühlen sich auch seelisch unausgeglichen und gestresst. Das wird den Hormonschwankungen in dieser Zyklusphase zur Last gelegt. Bewiesen ist das letztlich jedoch nicht. Gewiss ist allerdings, dass Bewegung hilft, die Spannungen zu lösen, unter anderem indem Stresshormone abbaut werden. Durch die vermehrt ausgeschütteten Endorphine - die körpereigenen „Fröhlichmacher" - kommt es zu einer Verbesserung der Stimmung. Außerdem wird der gesamte Stoffwechsel angekurbelt, was zu einer besseren Sauerstoffversorgung und Verdauung führt.
Mein Tipp: Bevorzugen Sie in der Zeit vor Ihrer Menstruation eher sanfte Sportarten. Gehen Sie spazieren oder schwimmen, machen Sie Stretching, Yoga, Walking oder leichte Gymnastik. Danach tun Ihnen Saunagänge gut. Vermeiden Sie Sportarten mit starken Aufprallbewegungen wie Squash, Tennis oder alle hektischen Bewegungsarten wie beispielsweise High-Impact-Aerobic. Denn da Sie jetzt mehr Wasser im Gewebe speichern als sonst, können heftige Bewegungen zu geplatzten Äderchen führen. Wenn Ihre Beine geschwollen sind, helfen Ihnen laufen, wandern, schwimmen oder Rad fahren. Zudem sollten Sie möglichst oft die Beine hochlegen. Um die Blutzirkulation anzuregen, strampeln Sie dabei mit den Beinen oder fahren Sie Rad in der Luft. Gleichzeitig empfehle ich Ihnen, an diesen Tagen salzarm zu essen und auf Alkohol und Nikotin zu verzichten.