Das Geheimnis der homöopathischen Heilmittel: die Potenzen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Homöopathie: Potenzen
vom 15. Juni 2011, 09:26 Uhr
GNL5356
homöopathische Mittel werden nach einem Verfahren hergestellt, das Potenzieren genannt wird. Der Ausgangsstoff wird in Alkohol oder einem Wasser-Alkohol-Gemisch angesetzt. Dadurch gewinnt man die sogenannte Urtinktur. Von ihr nimmt man einen Teil und vermischt diesen durch einen genau definierten Schüttelvorgang mit zehn Teilen einer Wasser-Alkohol-Mischung. So entsteht die Potenz D1. Davon wird wieder ein Teil mit zehn Teilen Wasser-Alkohol-Gemisch verdünnt. Je öfter man diesen Vorgang wiederholt, umso größer wird die Verdünnung, umso höher die Potenz, welche durch die aufsteigenden Buchstaben gekennzeichnet ist. Es gibt sogar Potenzen aus dem Hunderter- und Tausenderbereich (C = 100 oder M = 1.000, LM = 50.000). Aus den Verdünnungen werden dann Kügelchen - die Globuli - Tabletten, Salben, Cremes oder Tinkturen gefertigt.
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Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Burkhardt Mucha (15.06. 2011 10:10 Uhr):
Was das Potenzieren betrifft bleibt ja bei vielen Menschen das unsichere Gefühl was dort eigentlich geschieht wenn man Ausgangssubstanzen homöopathisiert. Gerade auch die Allopathie kann keinen festen Glauben daran entwickeln das sich bei einer Potenz von D6 überhaupt noch Wirkungen ergeben können. Unsere Materialistisch eingestellte Wissenschaft fällt es schwer einzusehen das man die Kräfte die als Ätherische und damit dem Geist nahestehende Kräfte durch rhythmische Vorgänge aus der Substanz heraus befreit und sie dem Medium Wasser oder Alkohol übergibt. Doch dies geschieht genau. In jeder aus dem lebendigen stammenden Substanz sind es genau diese Lebenskräfte die beim Zerfall der Substanz herausgeboren werden und die schließlich die Heilvorgänge unterstützen die der eigene Lebensleib des Menschen einleitet, wenn diese Kräfte vom Menschen aufgenommen werden. Mit freundlichen Grüßen Burkhardt Mucha
Antworten - Kommentar von Johann Niedermayer (15.06. 2011 12:32 Uhr):
Wie erklären die Ignoranten das Phänomen der Erstverschlimmerung? Erklären sie das auch als Placeboeffekt?
Antworten- Antwort von Burkhardt Mucha (15.06. 2011 21:57 Uhr):
Sie haben vollkommen recht die Erstverschlimmerung ist immerhin ein Beweis dafür das wirklich etwas geschieht. Das es eine Reaktion auf die Einnahme eines homöopathischen Mittels gab. In dem Augenblick wo man zu verstehen beginnt was mit der Substanz geschieht wenn man sie einem Verfahren der Homöopathie unterzieht könnte sehr wohl nachgewiesen werden in welcher Form die Potenzierung zu wirken beginnt und jeder Zweifel würde aufhören. Aber dem steht entgegen der Unglaube an Vorgänge geistiger Art, denen wir doch schließlich an den verschiedensten Stellen unseres Daseins unterworfen sind. Noch wehrt sich die Wissenschaftliche Auffassung dagegen; denn es hätte einschneidende Folgen für die Pharmakologie und die Art wie heute über Gesundheit und Krankheit gedacht wird..Die Tatsachen des Heilens durch Homöopathie wissen gerade Ärzte zu bestätigen die in solcher Form heute täglich Menschen helfen.
- Antwort von Burkhardt Mucha (15.06. 2011 21:57 Uhr):