Das bietet Ihnen die Musiktherapie
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 2. April 2008, 15:30 Uhr
GNL5356
Während die Musiktherapie lange vor allem in das Reich der etwas spinnerten Psychologen verwiesen wurde, reicht das Spektrum therapeutischer Anwendungen von Klängen und Rhythmen heute von der Stabilisierung von Frühgeborenen über die Schmerzunterdrückung auf dem Zahnarztstuhl oder im Kreißsaal bis hin zur Rehabilitation nach Schlaganfällen oder der Behandlung von Koma-Patienten.
Man unterscheidet man die rezeptive und die aktive Form der Musiktherapie:
Bei der aktiven Form machen Sie selbst Musik - entweder als Begleitung des Therapeuten, der meist am Klavier sitzt, oder allein beziehungsweise mit der Gruppe mit Gesang oder Instrumenten. Wichtig ist, dass hierbei kein Leistungsdruck besteht. Und besonders toll klingen muss es auch nicht. Wichtig ist, dass es keine vorgegeben Musik gespielt wird, sondern Sie improvisieren können. Denn dabei sollen ihre unbewussten Schichten angesprochen und hinterher bewusst gemacht werden.
Bei der rezeptiven Musiktherapie bekommen Sie Musik zu hören - entweder um sich bei einem operativen Eingriff abzulenken oder um anschließend mit dem Therapeuten über Ihre Gefühle zu sprechen.