Darauf sollten Sie beim Fahrradergometer-Training achten
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Fahrradfahren
vom 27. April 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Auch beim Fahrradergometer muss wie beim "richtigen" Rad der Sattel perfekt eingestellt werden. Denn sonst überlasten Sie Ihren Bewegungsapparat. Sitzt Ihr Sattel falsch - zu weit vorn, zu weit hinten oder zu weit oben - werden Ihre Kniegelenke und Ihre Wirbelsäule falsch belastet. Der Lenker muss ebenfalls korrekt eingestellt sein. Trainieren Sie nicht über längere Zeit mit zu großem Widerstand, denn das belastet Ihre Kniegelenke zu sehr. Das gilt vor allem dann, wenn Sie bereits medizinische Probleme mitbringen. Setzen Sie lieber auf einen geringeren Widerstand und eine etwas höhere Drehzahl. Ganz wichtig: Vergessen Sie nicht Ihren Puls zu kontrollieren. Am besten mit einer vom Ergometer unabhängigen Pulsuhr. Denn die Stiftung Warentest fand heraus, dass bei den getesteten Geräten die angezeigten Pulswerte nicht immer korrekt waren. Kurzatmigkeit und Schwindelgefühle sind ernst zu nehmende Warnzeichen dafür, dass Sie es mit dem Training übertreiben. Dann heißt es: Runter von der Pedale!
Für ältere Menschen und Rückenleidende ist ein Liegerad eine bedenkenswete Variante.