Daran erkennen Sie einen Hautkrebs
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Hautkrebs
vom 22. Mai 2009, 08:59 Uhr
GNL5356
Der gefährlichste Hautkrebs ist der Schwarze Hautkrebs, das Maligne Melanom. Er entwickelt schon früh Metastasen und ist deshalb lebensgefährlich. Neue Studien belegen, dass Solarienbesuche das Erkrankungsrisiko erheblich steigern ebenso wie ausgiebige Sonnenbäder vor allem in südlichen Ländern eine Gefahr darstellen. Weniger gefährlich ist der Stachelzellkrebs, der allerdings auch Tochtergeschwülste bildet. Vergleichsweise harmlos ist der Basalzellenkrebs. Er bildet keine Metastasen und entsteht überwiegend im Gesicht. Da kann er allerdings recht groß werden.
Das Maligne Melanom erkennt der Hautarzt unter anderem an der A-B-C-D-E-Regel:
A = Asymmetrie: Das Hautmal hat eine unregelmäßige Form.
B = Begrenzung: Es hat keine scharfen, sondern eher ausgefranste Ränder.
C = Colour: Das Mal hat keine einheitliche Farbe, sondern unterschiedliche Farben, oft ist es gescheckt.
D = Durchmesser: Es wird gefährlich, wenn es größer als 5 Millimeter ist.
E = Erhebung: Ist das Hautmal nicht eben, besteht ein hohes Krebsrisiko.
Besteht dann der Verdacht auf ein Malignes Melanom wird sich der Arzt das Hautmal beziehungsweise den verdächtigen Hautbezirk unter einem so genannten Auflichtmikroskop anschauen. Erst wenn sich jetzt der Verdacht erhärtet, sollte operiert und das entnommene Gewebe histologisch untersucht werden. Bei kleineren Stellen macht das normalerweise der Hautarzt selbst. Besser aufgehoben sind Sie aber in einer Hautklinik, in der Sie im Falle einer Krebserkrankung auch weiter behandelt werden. Sitzt das betreffende Gewebe an einer exponierten Stelle, empfiehlt es sich, zu einem ästhetisch-plastischen Chirurgen zu gehen, damit ein optisch gutes Ergebnis erzielt wird.