Daran erkennen Sie eine Migräne
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Migräne
vom 7. September 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Eine Migräne kündigt sich meist mit Sehstörungen, halbseitigen Sensibilitätsstörungen, Sprachstörungen und sogar Lähmungserscheinungen an. Die Kopfschmerzattacken dauern vier bis 72 Stunden. Der Schmerz ist meist einseitig, klopfend, pochend oder pulsierend und von mäßiger bis starker Intensität. Er wird bei körperlicher Aktivität stärker. Übliche Alltagsaktivitäten sind erschwert oder völlig unmöglich. Typische Begleiterscheinungen sind Übelkeit und/oder Erbrechen sowie Geräusch-, Licht und Geruchsempfindlichkeit. Etwa 15 Prozent der Betroffenen leiden unter einer Migräne mit Aura.
Wenn Sie häufig Migräne-Attacken haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen. Denn er kann Medikamente verschreiben, die gezielt gegen Migräne wirken. Dazu zählen beispielsweise die Triptane, zu denen auch das eingangs erwähnte Naratriptan gehört, das rezeptfrei in der Apotheke verkauft werden darf. Bei dieser Wirkstoffgruppe kann es bei Menschen mit Gefäß-, Herz- und Kreislauferkrankungen zu gefährlichen Nebenwirkungen kommen. Deswegen sollten diese Medikamente ausschließlich unter Kontrolle eines Arztes eingenommen werden, warnt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Josef Schilk (07.09. 2010 13:22 Uhr):
eine Beobachtung über Jahrzehnte: 70 bis 80% aller körperlich verursachten Kopfschmerzen lassen sich zumeist mit zwei Tests herausfinden und zumindest mildern. 1. Salzmangel; viertel TL Salz mit viel Wasser. Wenn nach halber Std keine Veränderung dann anderer Grund. 2. niedriger Blutdruck; Kaffee wenn Verbesserung auch klar was es war. Generell viel Wasser und mehr Bewegung als Profilaxe. Auch sehr wirksam Spazierengehen und wirklich aufmerksam die Umgebung wahrnehmen, wenn man beginnt zu gähnen, gut, weitermachen bis man sich wohler fühlt.
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