Daran erkennen Sie den Spannungskopfschmerz
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 7. September 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Der Spannungskopfschmerz ist üblicherweise drückend bis ziehend, in der Intensität leicht bis mittelmäßig, beidseitig und wird durch körperliche Aktivität nicht verstärkt. Übelkeit, Geräusch- und Lichtempfindlichkeit können vorkommen, sind aber zumeist schwächer ausgeprägt als bei einer Migräne. Experten unterscheiden zwischen einem gelegentlichen (episodischem) und einem chronischen Spannungskopfschmerz. Treten die Beschwerden an wenigstens 15 Tagen im Jahr auf, handelt es sich um die chronische Form, und diese gehört in die Hand eines Arztes.
Daran erkennen Sie einen Medikamenten-Kopfschmerz: Bei dieser Kopfschmerz-Form handelt es sich um einen eher diffusen, dumpf drückenden Dauerkopfschmerz ohne Attacken-Charakter. Ebenso fehlen die typischen Begleitsymptome einer Migräne. Verursacht wird dieser Kopfschmerz durch die tägliche oder fast tägliche Einnahme von Schmerz- oder Migränemitteln. Eine Umstellung auf andere Medikamente ist erfolglos. Nötig ist in solchen Fällen ein ambulanter oder stationärer Entzug.