Citrat-Therapie: Neue Wege bei chronischen Schmerzen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Naturheilkunde
vom 20. Januar 2010, 06:00 Uhr
GNL5223
rund 15 Prozent der Bevölkerung leiden unter chronischen Schmerzen. Zur Behandlung und Prävention werden oft Mineralstoff-Präparate eingesetzt. Mineralstoffe können vom Körper allerdings nicht in reiner Form aufgenommen werden, sondern müssen immer in einer Mineralstoff-Verbindung vorliegen. Ideal sind Verbindungen mit Citraten, die eine besonders hohe Bioverfügbarkeit aufweisen. Bei der Citrat-Therapie nutzt man den "basischen Effekt" der Citrate, um Schmerzen zu vermindern und chronischen Schmerzen vorzubeugen.
Das Citrat etwa in Magnesium-, Calcium-, Natrium-, Kalium-Citrat ist der eigentliche Schlüssel zur Wirksamkeit der Citrat-Therapie. Er entscheidet nicht nur, wie gut der jeweilige Mineralstoff vom Körper aufgenommen wird, sondern verfügt selbst über eine eigenständige Wirkung in der Bekämpfung von Schmerzen. Man kann davon ausgehen, dass hier das Citrat selbst durch seinen basischen Effekt eine bisher unterschätzte Wirkung auf den Stoffwechsel ausübt. Denn es ist in der Lage, Säure abzubauen und damit die Schmerzempfindlichkeit entscheidend herabzusetzen.
Wichtig ist dieser basische Effekt bei Krankheiten, die mit starken Schmerzen verbunden sind, wie Rheuma, Rücken- oder Gelenkschmerzen und Migräne. Auch in der Prävention der Osteoporose sind Citrate von großer Bedeutung - so Prof. Dr. Jürgen Vormann, Leiter des Instituts für Prävention und Ernährung: "Täglich Kaliumcitrat über einen Zeitraum von 12 Monaten kann die Knochendichte wieder deutlich erhöhen." Deshalb empfiehlt sich schon bei der Diagnose eine Nahrungsergänzung mit Mineralstoffen in Form von Citraten (zum Beispiel Basica®). Diese Präparate bieten darüber hinaus den Vorteil, dass sie über einen langen Zeitraum eingenommen werden können.
In Migräne-Studien mit einem Magnesium-Citrat (Magnesium-Diasporal®) wurde belegt, dass die Häufigkeit sowie die Intensität von Migräne-Attacken reduziert wurden. Andere Studien wiesen nach, dass basische Mineralverbindungen mit Citraten Rheumaschmerzen reduzieren können. Eine klinische Studie an Patienten, die an rheumatischer Arthritis litten, hat ebenfalls ergeben, dass die Nahrungsergänzung mit Citratverbindungen zur Schmerzreduzierung führte.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
ähnliche Beiträge
- So vermindern Citrate Schmerzen
- Der Neumond im Wassermann regt an, neue Wege zu gehen
- Chronische Schmerzen lassen sich mit Selbsthypnose bekämpfen
- Chronische Schmerzen: Lernen Sie Selbsthypnose
- Selbsthypnose kann chronische Schmerzen lindern
- Neue Forschungsergebnisse: Sport killt Schmerzen
- Setzen Sie vor allem bei starken Schmerzen ohne Angst auf Opioide
- Ihr Frühjahrs-Fitnessprogramm: Sanfte Bewegung gegen Schmerzen
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Carola Cronfeld (20.01. 2010 07:16 Uhr):
Kaliumcitrat oder Kalziumcitrat für die Knochen?
Antworten - Kommentar von Barbara Boot (20.01. 2010 08:45 Uhr):
Liebe Frau Schneider, Die Nahrungergänzung mit Mineralstoffen in Form von Citraten Basica mögen vielleicht eine Unterstützung sein bei Schmerzen. Bei Magnesium Diasporal habe ich in meiner Praxis festgestellt, das hier häufig Organüberbelastungen sich zeigen und daher dieses Mittel nicht so gut geeignet ist. Ich teste die Medikationen über Muskelfeedback aus, ob sie dem Körper wirklich in seiner Selbstheilung unterstützen oder sich versteckt eine Unverträglichkeit, oder Intoleranz, Allergie oder/und Organüberbelastung zeigt. Nur wenn es sich auf all diesen Ebenen als Stärkend erweist unterstützt es und macht keinen Stress. Bei chronischen Schmerzen, in 20 jährigen Praxiserfahrung eigenet sich die ganzheitlicher Körpertherapie Angewandte Kinesiologie, Microkinesie, Craniosacraltherapie, Osteopathie und Shiatsu, TCM am Besten bei chronischen Schmerzen und zur Unterstützung die Spagyrik Phylak und die Homöopathie - auch hier das Mittel individuell repertorisieren. Es ist wichtig zum Kern der Ursache des chronischen Schmerzes zu gehen und nicht nur den Schmerz zuzudecken. Schmerzen sind Bewegung von Gefühlen, welche Gefühle können hier nicht zum konstruktiven Ausdruck gebracht werden. Wer oder Was verletzt mich? Hier ist die Schulmedizin überfordert, bzw. hilflos, Ausserdem braucht es eine Stunde intensiver Arbeit pro Behandlung, mindestens eine Stunde, über einen gewissen Zeitraum, um hier langfristig anhaltend postive Veränderung zu erreichen. Dies ist in einer ärztlichen Praxis nicht durchführbar. Integrative Medizin würde hier heißen, eine Zusammenarbeit der Ärzte/Kliniken mit Heilpraktikern und anderen Körpertherapeuten, die komplementär-alternative Medizin durchführen und das seit Jahren. Leider sind wir hier in Deutschland noch weit entfernt von effektiver, respektvoller und gegenseitiger anerkennender Zusammenarbeit und dieAzeptanz neuer Therapieformen kommt nur sehr langsam voran. Es soll möglichst alles ganz schnell gehen und das mit ein paar Pillen. Auf die Krankheitsbilder, die sie erwähnt haben, möchte ich nur sagen: Es ist eine Allergie - eine andere Reaktion, die ich einsetze, weil der Körper die Seele der Person keine konstruktiven Möglichkeiten hat momentan. Hier ist intensive Prozessarbeit angezeigt, neben einer zellulären Entgifungskur. Aber auch die Menschen sind zum Teil noch nicht bereit, sich selbst anzuschauen und mal hinter der Fassade Schmerz zu schauen. Das Pflaster Medikation ist gut genug, auch wenn es darunter weiter eitert und die Wunde der Schmerz größer wird. Dann wird halt ein größeres Pflaster Medikament benutzt. In diesem Sinne einen schönen Tag
Antworten - Kommentar von Anne Hammann (20.01. 2010 09:24 Uhr):
Hallo Frau Schneider, helfen diese Citrat-Mineralstoff-Medikamente auch bei Fibromyalgie? Und welche sollten da eingenommen werden? Vielen Dank für eine Antwort. Anne Hammann
Antworten - Kommentar von Bruno Peters (20.01. 2010 13:32 Uhr):
Das kann ich nur absolut bestätigen,ich habe damit meine Fibromyalgie in den Griff bekommen,unter der ich 17 Jahre mit schulmedizinischer Betreuung gelitten habe!!!Kontakt brunopet@web.de Sehr zu empfehlen sind die Produkte von dem Hersteller Life Plus reine pflanzenprodukte! Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für die tollen Newsletter!!! Bruno Peters
Antworten - Kommentar von Barbara Boot (20.01. 2010 14:14 Uhr):
Liebe Frau Anne Hamman, Für das Krankheitsbild Fibromyalgie empfehle ich, dass sie einen ArtzIn, oder HeilpraktikerIn sich suchen, der mit Spagyrik Phylak arbeitet. Sie können auch direkt anfragen bei Phylak.de. Sie habe vielleicht eine Adresse in ihrer Nähe. Gleichzeitig wäre eine Ganzheitliche Körperprozessarbeit sinnvoll - hier empfehle ich ihnen die Microkinesietherapie - sie ist sehr sanft und schmerzfrei - Therapeutenliste unter www.microkinesietherapie.de. Auch eine Entgiftungskur mit Rizolen wäre gut, hier braucht es aber auch einen Therapeuten, der damit arbeitet, da sie achtsam eingesetzt werden müssen. Information im Internet über www.mms.com. Liebe Grüße Barbara Boot
Antworten
- Kommentar von Gerhard Scheffler (20.01. 2010 17:24 Uhr):
Prof. Dr. Jürgen Vormann, Leiter des Instituts für Prävention und Ernährung: Täglich Kaliumcitrat über einen Zeitraum von 12 Monaten kann die Knochendichte wieder deutlich erhöhen. Meinen Sie nicht Calciumcitrat?
Antworten - Kommentar von Karl Kainrath (21.01. 2010 11:16 Uhr):
bitte um weitere Information für Nahrungsergänzungsmittel mit Citraten. Danke
Antworten - Kommentar von Zimmermann (22.01. 2010 17:37 Uhr):
Citrat- Terapie Dieser Beitrag sagt genau das aus, was ich schon auf anderen Internet- Seiten gefunden habe. Es wird behauptet, dass der Körper Mineralstoffe in reiner Form nicht aufnehmen kann. Daher kann der Körper auch nicht die Mineralien des Mineralwassers aufnehmen, denn diese sind anorganisch. Nur organische Stoffe vermag der Körper zu verarbeiten, wie auch im genannten Artikel z.B. Kalium-, Magnesiumcitrat usw. Es ist also falsch, wenn auch oft Ärzte behaupten, Mineralwasser soll möglichst viele Mineralien, besonders Calcium haben. Diese sind aber nur als Anionen und Kationen vorhanden, daher vom Organismus nicht bioverfügbar. Also immer darauf achten, dass Mineralwasser möglichst wenig Inhaltstoffe aufweist. Mit freundlichen Grüßen T.Zimmermann
Antworten
weitere Ausgaben von
Naturmedizin aktuell
weitere Artikel dieser Ausgabe:
Donnerstag, 09. Februar 2012
Mittwoch, 08. Februar 2012
Dienstag, 07. Februar 2012
alle AusgabenChronische Krankheiten natürlich heilen
Wie Sie dauerhaft Ihre Schmerzen besiegen und Ihre Gesundheit zurückgewinnen – mit sanften Alternativen statt chemischen Keulen