Chronische Verdauungsbeschwerden: Was alles daran schuld sein kann
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 22. September 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
jeder Zweite, der einen Magen-Darm-Spezialisten aufsucht, leidet heute an chronischen Verdauungsproblemen. Immerhin 15 bis 20 Prozent der erwachsenen Deutschen leiden an solchen Beschwerden - Frauen etwa doppelt so oft wie Männer. Nicht selten werden diese Störungen einfach als Bagatelle abgetan.
Häufig ist die Psyche daran beteiligt, wenn Verdauungsbeschwerden chronisch werden, aber eben nicht immer. Vielmehr kommt meist ein ganzes Bündel unterschiedlicher Probleme als Ursache für die Beschwerden infrage. Heute steht fest, dass dahinter vor allem Störungen im Nervensystem des Darms dahinter stecken können. Normalerweise sorgt dieses durch das koordinierte Zusammenziehen der Darmmuskulatur (Peristaltik) dafür, dass der Nahrungsbrei langsam, aber stetig vorwärts bewegt wird. Wenn er jedoch zu schnell transportiert wird, kommt es zu ständigem Stuhldrang und Durchfall. Arbeitet das Nervensystem zu langsam, resultiert daraus hingegen Verstopfung.
Das können die körperlichen Ursachen eines dauergereizten Verdauungssystems sein:
- gestörter Transport des Nahrungsbreis - der Peristaltik - im Darm
- herabgesetzte Schmerzschwelle im Darm
- Überproduktion von Verdauungsenzymen
- Störungen der Darmflora und des Darm-Immunsystems
- Darminfektionen (zum Beispiel durch Salmonellen, Coli-Bakterien)
- Nebenwirkungen von Medikamenten wie Antibiotika
Zwar sind die lästigen Beschwerden nicht lebensbedrohlich aber das Alltagsleben wird durch den ständigen Stuhldrang erheblich eingeschränkt. Doch eine gute Nachricht gibt es auch: Patienten mit chronischen Verdauungsbeschwerden haben aus unbekannten Gründen statistisch sogar eine höhere Lebenserwartung als die übrige Bevölkerung.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
Hier geht's zum Beitrag: Die Forschung entlarvt Darminfektionen als Auslöser
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Erika Bursch (22.09. 2010 07:41 Uhr):
Hallo Frau Schneider, bei fast allem was Sie als Ursache benennen handelt es sich doch um Symptome. Was sind denn die Ursachen von einer gestörten Peristaltik, was ist die Ursache von einer Sörung der Darmflora, usw... Mfg, Erika Bursch
Antworten- Antwort von Martin Stähle (23.09. 2010 01:28 Uhr):
Liebe Erika Bursch Der Darm und dessen Flora sind abhängig von den Verdauungsstoffen welche von der größten Drüse unseres Körpers, nämlich der Leber, in den Darm abgegeben werden. Ist diese durch Gallensteine verklumpt und verstopft, entstehen all die genannten Krankheiten. Eine verstopfte Leber ist die Hauptursache aller mit der Verdauung zusammenhängenden Krankheiten. Wenn die Leber von Nerven durchzogen wäre wie die Galle, würden wir dieses Problem sehr früh erkennen können. Lesen Sie doch meinen Beitrag zu diesem Thema oder das Buch: --Die Wundersame Leber und Gallenblasenreinigung-- von Andreas Moritz Gruß Martin Stähle P.s.: habe seit Juni über 700 Gallensteine ausgeschieden. Zuhause und schmerzfrei - dank des oben genannten Buches.
- Antwort von Martin Stähle (23.09. 2010 01:28 Uhr):
- Kommentar von Martin Stähle (22.09. 2010 09:15 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider Da ich einer der Menschen bin, die leider schon seit dem frühen Jugendlichenalter an Verdauungsbeschwerden litt und heute im alter von 34 an den unterschiedlichsten chronischen Beschwerden leide, kann nur staunen wo Sie eine solche Statistik her haben. "Der Tod sitzt im Darm" ist denke ich ein Spruch, der jedem bekannt ist. Nun ist es leider so, daß die meisten Ärzte und Heilpraktiker nur bis dorthin denken - nämlich dem Darm. Entsäuern, Hydro Colon, Darmbackterien - Bifido, Flohsamen, Luvos Heilerde, Leinsamen, Ozovit, Aloe Vera, Ernährung umstellen, usw. und sofort. Hat alles seine Richtigkeit und wirkt auch hab alles schon mehrfach durchlaufen. Doch was ist mit den Menschen welche trotz aller Disziplin und sorgfalt immer wieder rückfällig werden, sobald eine Kur beendet ist? Ganz einfach: Der Darm hat einen Boss. Und wenn dem Boss, im wahrsten Sinne des Wortes, die Galle überläuft, muß der Arbeitnehmer der Darm, darunter leiden. Hab es leider erst im Juni diesen Jahres erfahren wer dieser Boss ist. Die Leber. Die größte Drüse unseres Körpers und für Entgiftung, Lympfsystem, Darmflora 80% des Immunsystems liegt im Darm, Hormonsteuerung, Blutreinigung usw. Stellen Sie sich einfach vor die Leber möchte das gefilterte Gift in den Darm abgeben und der Weg ist verstopft. Das ist wie wenn man eine Kanone abfeuern will, in deren Lauf ein Stein steckt. Und da ist es - das Wort: Stein. Die Leber produziert 1 - 1,5 L Galle am Tag und gibt sie zur Verdauung in die Gallenblase und dann in den Darm ab. Sind die Gallengänge innerhalb der Leber durch Steine verstopft ;welche meist aus verklumpter Galle und cholisterin bestehen, reduziert sich die Menge auf eine Kaffeetasse. Die Fettverdauung versagt, Kot schwimmt auf der Wasseroberfläche und nimmt helle farbe an, die Kalziumaufnahme versagt sowie die Umsetzung sämtlicher Nährstoffe und Vitamine werden stark reduziert. Hinzu kommt daß die Stauung der Gifte und Schlacken den Körper übersäuert und überhaupt das ganze System irritiert - Allergien auslöst - Lebensmittelunverträglichkeiten und die daraus resultierenden Krankheiten: übermässig starkes Schwitzen, gelbe Verfärbung des weissem im Auge, aufgeblähter unterbauch, Nacken, Schultern, oberer Rückenschmerzen, druck im Oberbauch sind die ersten Symptome einer Verstopfung der Gallengänge in der Leber. Im Buch "Die Wundersame Leber- und Gallenblasenreinigung" von Andreas Moritz steht wie Sie sich völlig schmerzfrei und mit minimalem zeitlichen und finanziellem Aufwand selbst Zuhause von diesen Steinen befreien können. Ich habe nach 1 Stunde lesen keine Zweifel an der Richtigkeit seiner Methode gehabt mit der er sich auch selbst geheilt hat. Seit Juni bis heute sind mir um die 700 Gallensteine, von denen viele mehr als 1cm groß waren, abgegangen. A.Moritz geht davon aus, daß der durchschnittlich westlich lebende Mensch mit mindestens 1000 Gallensteinen in der Leber herumläuft, ohne davon zu wissen. Die Leber hat keine Nerven. Gruß Martin Stähle
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