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Grundlagenwissen zum Thema DMP

DPM stützt sich auf Erkenntnisse der evidenzbasierten Medizin, einem jüngeren Zweig der Medizin, die ausdrücklich fordert, dass während einer medizinischen Behandlung Entscheidungen zum Wohle des Patienten getroffen werden sollen, deren Wirksamkeit empirisch – also auf Erfahrungswerten beruhend – nachgewiesen ist.

Standarisierte Behandlungs- und Betreuungsprozesse, die sich an den einzelnen Krankheitsbildern ausrichten, sollen hierbei die Behandlung chronischer Erkrankungen deutlich verbessern, durch diese verursachte Beeinträchtigungen vermindern und zu einer Reduzierung von Folgeerkrankungen sorgen. Dies soll auch zu einer Kostensenkung für Versicherer führen. Bei Disease-Management-Programmen spielen die individuellen Probleme eines Patienten nur eine untergeordnete Rolle. Sie konzentrieren sich nicht auf bestimmte Krankheitsepisoden, sondern betrachten von gesundheitlichen Problemen geprägte Lebensphasen. Sie umfassen alle Maßnahmen der Betreuung und Behandlung sowie Prävention und Rehabilitation. Die Mitarbeit des Patienten ist ausschlaggebend für den Erfolg.

Die Teilnahme an einer DMP ist für jeden Patienten freiwillig; im Juni 2011 waren etwa 5,9 Millionen chronisch Kranker in einem oder mehreren DMP eingeschrieben.

In Deutschland stehen aktuell für folgende Erkrankungen ein Disease-Management-Programm zur Verfügung: Diabetes mellitus Typ 1, Diabetes mellitus Typ 2, Brustkrebs, Koronare Herzkrankheit, Asthma, COPD (Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung) und Herzinsuffizienz.

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