Operationstechniken
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Vor der Operation
GNL5356
Chirurgen verwenden heute häufig folgende, weniger invasive Techniken:
Operation per Endoskop – Ein geschädigtes Bandscheibenteil wird mit Hilfe eines flexiblen, schlauchförmigen Gerätes anstatt durch eine offene Operation entfernt.
Vertebroplastie – Dabei wird Knochenzement in einen gebrochenen und eingesunkenen Wirbelkörper injiziert. Der Zement härtet in einigen Stunden aus und versiegelt und stabilisiert somit den Bruch. Auch der Schmerz wird so gelindert.
Kyphoplastie – Diese Methode ähnelt der Vertebroplastie. Allerdings wird hierbei eine ballonähnliche Vorrichtung eingeführt, um die komprimierten Wirbelkörper aufzurichten, bevor der Zement injiziert wird.
IDET – Bei der intradiskalen elektrothermalen Therapie (IDET) wird mittels einer Nadel ein Draht in eine geschädigte Bandscheibe eingeführt. Der Draht wird erhitzt und bindet das Kollagen in der Bandscheibe, um den Heilungsprozess anzuregen. Die Hitze tötet auch Nerven in der Bandscheibe ab, die Schmerzen verursachen.
Neue Knochenmaterialien – Knochenersatz kann Spinalfusionen verstärken und dadurch die Genesung verkürzen.