Vor der OP: Der Tag vor der Operation
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Folgende Maßnahmen sind am Tag vor der Operation wichtig:
Erwähnen Sie jede bestehende Erkrankung – Wenn Sie sich erkältet haben, fiebrig oder heiser sind, muss der Eingriff eventuell verschoben werden.
Packen Sie Ihre Medikamente ein – Bringen Sie die Medikamente in der Originalverpackung mit.
Nehmen Sie Behälter mit – Wenn Sie eine Brille, Kontaktlinsen oder ein Gebiss tragen, bringen Sie Behälter mit Ihrem Namen mit. Am besten lassen Sie Wertgegenstände wie Brieftasche, Uhr und Schmuck zuhause.
Fasten Sie – Gewöhnlich wird man Ihnen sagen, dass Sie nach Mitternacht vor der Operation nichts mehr essen oder trinken dürfen. Dadurch wird das Risiko für Komplikationen vermindert, die mit Übelkeit und Erbrechen in Verbindung stehen. Aber natürlich ist es erlaubt, Medikamente mit einem Schluck Wasser 2 Stunden vor der Operation einzunehmen.
Duschen oder baden Sie noch, bevor Sie Ihr Haus verlassen. Dadurch wird die Zahl der Hautbakterien reduziert, sodass auch das Infektionsrisiko sinkt.
Je näher Ihr Operationstermin rückt, desto mehr Aktivität entfaltet sich um Sie herum. Vielleicht werden Sie gebeten, ein OP-Hemd anzuziehen. Vielleicht gibt man Ihnen ein Abführmittel, mit dem Sie Ihren Darm säubern sollen. Eine intravenöse (IV) Strecke (Infusion) kann angelegt werden, damit Medikamente, Blut oder andere Körperflüssigkeiten reguliert werden können.
Möglicherweise fordert man Sie auf, noch einmal zur Toilette zu gehen. Unter Umständen wird auch ein Blasenkatheter gelegt. Zu den Voruntersuchungen können Blut- und Urinproben, eine Röntgenaufnahme des Brustkorbes oder ein Elektrokardiogramm (EKG) gehören, mit dem die Herzaktivität überwacht wird. Währenddessen werden Sie häufig nach Ihrem Namen und anderen Dingen gefragt.