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Unfallchirurgie - das sollten Sie wissen!

Unfälle sind schnell passiert: im Straßenverkehr, beim Sport oder im Haushalt. Bei Schwerstverletzten sinkt die Überlebenschance mit jeder Viertelstunde ohne Behandlung. Deutschland bietet ein hohes Niveau in der Unfallversorgung.

Zunächst erfolgt die Erstversorgung durch den Rettungsdienst oder Notarzt. Danach sollte bei schweren Verletzungen bis zur Einlieferung ins Krankenhaus so wenig Zeit wie möglich vergehen.

Unfallchirurgie in Deutschland

Unfallchirurgische Abteilungen in Kliniken umfassen das komplette Spektrum der modernen Unfallchirurgie und Orthopädie. Dazu gehören zum Beispiel die operative Behandlung von Knochenbrüchen oder angeborene Erkrankungen des menschlichen Stütz- und Bewegungsapparates.

Des Weiteren kümmert sich ein Unfallarzt umNachsorge und Rehabilitation bei Verletzungen. Seit 2004 gehören die vorher eigenständigen Fächer Unfallchirurgie und Orthopädie zusammen. Seither erwerben Assistenzärzte im Rahmen ihrer sechsjährigen Facharztausbildung die vereinigten Kenntnisse der Bereiche Orthopädie und Unfallchirurgie.

Eine zusätzliche Weiterbildung qualifiziert die Fachärzte für die Spezielle Unfallchirurgie. In Ergänzung zur Facharztkompetenz beinhaltet diese Weiterbildung die Behandlung von Verletzungen höherer Schwierigkeitsgrade. Das umfasst sowohl die Durchführung als auch die Organisation und Überwachung der Behandlung von Schwerverletzten.

Traumazentren

Verletzungen mit Auswirkung auf den Gesamtorganismus bezeichnet man als Trauma. Um mehrfach- und schwerstverletzte Patienten zu versorgen, sind einige Kliniken als sogenannte Traumazentren zertifiziert. In diesen Traumazentren empfängt ein Team aus Spezialisten mehrerer Disziplinen in einem speziell eingerichteten Schockraum die schwerstverletzten Patienten.

Neben einem Unfallchirurg setzt sich das interdisziplinäre Team aus Anästhesisten, Neuro- und Bauchchirurgen zusammen. Nachdem sie den Patienten durch eine Computertomographie auf innere Blutungen und Knochenbrüche untersuchten, entscheidet das Ärzteteam über Prioritäten im Verlauf der weiteren Behandlung.

Das richtige Krankenhaus im Notfall

Bei einem Notfall besteht in den wenigsten Fällen die Gelegenheit, das Krankenhaus auszuwählen. Haben Sie dennoch die Wahl, sollten Sie ins nächstgelegene Krankenhaus fahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die städtischen Kliniken oder eine teure Privatklinik handelt. Im Notfall muss und wird man überall helfen.

Beim Krankenhaustransport mit einem Notarztwagen können Sie die Helfer bitten, in ein bestimmtes Krankenhaus zu fahren. Ob Ihr Wunsch erfüllbar ist, hängt davon ab, ob das genannte Krankenhaus für Ihre schnelle medizinische Versorgung freie Kapazitäten aufweist.

Klassische Medikamente bei Brustschmerzen

Wenn Sie zuerst in der Notfallambulanz oder im Notarztwagen ankommen, gibt man Ihnen eventuell eine Aspirin-Tablette. Aspirin hemmt die Blutgerinnung und hilft bei der Aufrechterhaltung der Durchblutung bei verengten Gefäßen.

Nimmt man es während eines Herzinfarkts ein, senkt es die Todesrate um bis zu 25 Prozent. Das Kauen beschleunigt die Aufnahme in den Körper. Ihr Arzt verabreicht Ihnen gegebenfalls ein Medikament zur Behandlung der Angina pectoris. Das am häufigsten angewandte Medikament hierbei ist das Nitroglyzerin.

Es trägt dazu bei, verengte Blutgefäße zu erweitern und die Durchblutung des Herzens zu verbessern. Betablocker setzt man ebenfalls häufig ein. Diese Medikamente tragen dazu bei, das Herz zu entspannen, den Puls zu verlangsamen und den Blutdruck zu senken.

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