Rückenoperationen: 3 verschiedene Methoden
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Bevor Sie sich zusammen mit Ihrem Arzt für eine Rückenoperation entscheiden, werden viele Faktoren, einschließlich Ihrer allgemeinen gesundheitlichen Verfassung, gegeneinander abgewogen. Eine Rückenoperation kann mehrere Stunden dauern. Wenn die Vorderseite der Wirbelsäule operiert werden muss, wird der Schnitt möglicherweise am Bauch oder auf der Vorderseite des Halses durchgeführt.
Unterschieden werden grundsätzlich 3 Typen von Rückenoperationen:
1. Laminotomie oder Laminektomie – Bei diesen Operationen werden Teile des Wirbelbogens (die Rückseite des Knochens, der den Spinalkanal umgibt) entfernt. Bei einer Laminotomie wird nur ein Teil der Wirbelbogen entfernt, um den Druck auf den Nerv zu nehmen, oder dem Chirurgen den Zugang zu einer Bandscheibe zu ermöglichen, die auf einen Nerv drückt. Bei einer Laminektomie wird der gesamte Wirbelbogen entfernt.
2. Diskektomie – Dabei wird ein Teil der Bandscheibe entfernt, um den Druck auf einen Nerv zu nehmen.
3. Fusion (Spondylodese) – Bei der Wirbelsäulenfusion (oder Wirbelsäulenversteifung) werden 2 oder mehr Wirbelkörper fest verbunden. Das kann die Stabilität der Wirbelsäule verbessern, eine Deformierung korrigieren oder Schmerzen lindern. Für die Fusion benötigt der Chirurg zusätzlich kleine Knochenstücke, um den Zwischenraum zwischen 2 Wirbelkörpern aufzufüllen (bei Fusion der Vorderseite der Wirbelsäule wird die Bandscheibe zuerst entfernt).
Der eingesetzte Knochen kann vom eigenen Körper stammen (meist Beckenknochen) oder aus einer Knochenbank. Manchmal werden auch Metallstäbe, Schrauben, Metallkörbe oder Metallplatten benutzt. Das gilt besonders, wenn die Wirbelsäule instabil ist, oder wenn eine Deformierung korrigiert wird.