Plastische Chirurgie: Suchtgefahr
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Der erste Besuch beim Chirurgen ist nur der Anfang
Immer mehr Schauspielerinnen, Sängerinnen und Fernsehfrauen lassen sich in regelmäßigen Abständen in Form bringen. Der erste Besuch beim Schönheitschirurgen ist nämlich meist der Beginn eines langen Weges. Das ist für die Jungbrunnen-Branche sehr einträglich: Die meisten Eingriffe haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Dann müssen sie wiederholt werden. Ersatzteile wie Brustimplantate müssen nach einigen Jahren ausgetauscht, Fettspeicher wieder geleert werden, gestraffte Hautpartien segeln nach einer Weile wieder sanft nach unten, alte Falten stellen sich wieder ein, Dellen und „Hubbel" werden sichtbar, die geliftete Gesichtshaut zeigt Ermüdungserscheinungen. Immer neue Spuren des Verfalls müssen beseitigt werden,denn wir altern ja täglich weiter.
Was bei der ersten Operation noch ein ansehnliches Ergebnis zeigte, wird mit jeder weiteren Operation zusehends unnatürlicher und hässlicher. Die natürliche Balance verschwindet völlig. Eine Erscheinung, die man heute schon vielfach auch bei jüngeren Frauen sieht: Auf einem schmalen heruntergehungerten und -geturnten Körperchen sitzt ein riesengroßer Kopf mit Telleraugen, dessen altersgemäße Größe und Erscheinungsbild nicht zu dem Rest der Person passt. Eine unharmonische Erscheinung, die letztlich ganz schön alt aussieht.