Plastische Chirurgie: Reaktionen auf Botox
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An den Einstichstellen können kleine Blutungen und Blutergüsse entstehen. Vorübergehend kann es zu Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden und Sehstörungen kommen. Über Allergien ist bislang nichts bekannt.
Bis auf den Behandlungstag selbst gibt es keinerlei Einschränkungen. Sie sollten an diesem Tag auf Alkohol ganz verzichten und generell vor und nach der Behandlung nicht so viel trinken. Denn beim Trinken wird das Gesicht stärker durchblutet, und das Botox hat es schwerer, an die gewünschten Stellen vorzudringen. Deshalb ist es sicher auch empfehlenswert, am Morgen des Eingriffs alle durchblutungsfördernden Maßnahmen – wie Massage mit dem Luffa-Handschuh oder Wechselduschen – zu unterlassen.
Sie sind nach dem Eingriff sofort wieder einsatzfähig. Die Einstichstellen sehen nur für kurze Zeit aus wie winzige Mückenstiche, sie verschwinden aber normalerweise ganz rasch.
Botox wird durch den Körper zum größten Teil an Ort und Stelle abgebaut. Eine kleine Menge gelangt auch in die Leber und wird dort verstoffwechselt. Wie lange der Körper braucht, um das Gift abzubauen, ist von Frau zu Frau verschieden (das ist abhängig vom jeweiligen Stoffwechsel und der Konstitution).
Die Tiefe der Injektion hängt von der Anatomie des Gesichtes ab, sowie von der Stärke der Haut und des Unterhautgewebes. Die Menge richtet sich nach der Dicke der Haut und dem Ausmaß der Falten. Ein erfahrener Arzt kann Ihnen auch vorher etwas über das Ergebnis des Eingriffs sagen. Ausnahme ist die Halspartie, die sehr unterschiedlich auf Botox reagieren kann. In der vorderen Region des Halses muss ohnehin besonders vorsichtig und in der richtigen Dosis gespritzt werden, da sich der Kehlkopf unmittelbar dahinter befindet.