Plastische Chirurgie: Laser-Peeling
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Plastische Chirurgie
GNL5356
Diese Methode wird ambulant vom Arzt unter Vollnarkose vorgenommen, denn sie ist recht schmerzhaft. Die oberste Hautschicht wird mit einem CO2-Laser Stück für Stück verdampft. Die Augen sind dabei mit einer Brille geschützt, die Zähne durch eine feuchte Kompresse. Die Haut ist nach dem Eingriff stark gerötet und wird für 5 Tage mit einer dünnen Folie abgedeckt. Die Folie muss täglich vom Arzt gewechselt werden. Darunter werden Kortisonsalben und rückfettende Cremes aufgetragen. Der Haupteffekt des Laser-Peelings (Resurfacing) liegt darin, dass sich die kollagenen Fasern der Haut zusammenziehen und sich die Haut so etwas strafft. Es kommen zudem neue Hautzellen zum Vorschein. Gegen Mimikfältchen kann der Laserstrahl jedoch wenig ausrichten.
Wenn der Arzt nicht exakt arbeitet, kann es zu Pigmentstörungen, Entzündungen und Narbenbildung kommen. Es kann bis zu einem halben Jahre dauern, bis die Rötung der Haut verschwunden ist. Nach dem Lasern brauchen Sie mindestens 14 Tage, bis Sie wieder gesellschaftsfähig sind, allerdings nur mit einem stärker deckenden Make up. Neuere Laser (Erbium-Yag-Laser und Cool Touch) arbeiten etwas sanfter als der CO2-Laser.