Plastische Chirurige: Fettabsaugung
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Erfahren Sie hier alles, was Sie über eine Fettabsaugung wissen müssen. Wie verläuft der Eingriff und welche möglichen Komplikationen und Risiken sind damit verbunden?
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Der Eingriff
Dieser Eingriff wird häufig nur unter lokaler Betäubung gemacht. Bei einer größeren Fettabsaugung ist jedoch eine Vollnarkose vonnöten. Bei der gebräuchlichsten Operationstechnik- der Tumeszenz-Methode - wird eine Flüssigkeit in das Unterhautfettgewebe gespritzt. Diese betäubt das Operationsgebiet und macht die Fettzellen praller, damit sie besser abgesaugt werden können.
Meist sind in der Flüssigkeit noch entzündungshemmendes Kortison und Adrenalin enthalten. Adrenalin soll den Blutverlust und die Blutergüsse verringern. Über kleine Hautschnitte führt der Arzt dann eine Kanüle ein, die er immer wieder vor- und zurückschiebt und damit die Fettzellen ablöst. Mit einer Vakuumpumpe werden diese mitsamt der Flüssigkeit abgesaugt. Dann wird ein straffer Verband angelegt, der Schwellungen verhindern soll. Die Dauer des Eingriffs ist abhängig von der Narkoseart, der Menge der Fettzellen, die abgesaugt werden sollen, und der Operationstechnik. Normalerweise dauert der Eingriff an Hüften und Oberschenkeln eine bis drei Stunden.
Komplikationen und Risiken
Bei etwa 9 % der Eingriffe kommt es zu Komplikationen, schätzen die Experten. Sogar Todesfälle hat es schon gegeben. Sie sollten nach der Operation streng überwacht werden, da die Reste der betäubenden Flüssigkeit in den Kreislauf gelangen und zum Atemstillstand führen können. Die Haut im Operationsgebiet kann vorübergehend gefühllos sein, denn es werden Hautnerven durchtrennt. Das heilt jedoch meist wieder vollständig aus.
Das müssen Sie wissen
Prinzipiell sollen bei dem Eingriff nicht mehr als 6 Liter Fett abgesaugt werden. Wenn der Arzt Ihnen etwas anderes vorschlägt, sollten Sie hellhörig werden. Er sollte Ihnen zudem eindringlich deutlich machen, dass eine Cellulite durch Fettabsaugen nicht verschwindet.