Plastische Chirurgie: Facelifting
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Lesen Sie hier, was genau Sie bei einem Facelifting erwartet, welche Komplikationen und Risiken Sie kennen sollten und wie lange der Effekt nach einem Eingriff zu sehen ist.
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Der Eingriff
Beim großen Facelifting werden unter Vollnarkose Schläfen, Wangen und Hals gleichzeitig behandelt. Der Hautschnitt verläuft auf beiden Seiten von der Stirnmitte direkt hinter der Haargrenze bis hinter das Ohrläppchen. Der Chirurg löst die Haut von der Muskel- und Fettschicht. Er entfernt das überschüssige Fett von Hals, Kinn und Wangen, dann strafft er das Muskel- und Bindegewebe von Hals und Gesicht. Überschüssige Haut wird entfernt, und anschließend werden die Schnitte wieder vernäht. Starke Schwellungen werden durch einen Gesichtsverband verhindert. Bei einem kleinen Facelifting glättet der Arzt nur die Falten an den Wangen, indem er die Haut strafft. Die Muskulatur bleibt unberührt.
Komplikationen und Risiken
Dieses ist ein großer und schwerwiegender Eingriff, bei dem die üblichen, teils gravierenden Risiken wie Thrombosen und Embolien bestehen. Es können Infektionen, Schmerzen, Blutergüsse, Wundheilungsstörungen und Sensibilitätsbeeinträchtigungen auftreten. Gerade im Gesicht können viele Nerven, Gefäße und Muskeln bei einem solchen Eingriff für immer geschädigt werden.
Das müssen Sie wissen
Viele Frauen erscheinen nach einem großen Facelifting bis zu zehn Jahre jünger. Das Ergebnis hält etwa bis zu zehn Jahre an, dann stellen sich wieder Falten ein, die Haut erschlafft und der Eingriff muss wiederholt werden. Mit jedem Eingriff sieht das Gesicht allerdings unnatürlicher und steifer aus, es entfernt sich immer mehr von seinem ursprünglichen natürlichen Aussehen. Die Haltbarkeit des Eingriffs wird durch Ihren Lebensstil (Rauchen, Alkohol, Sonneneinstrahlung) beeinflusst. Der kleine Eingriff hält nur begrenzt, da die Haut rasch wieder erneut erschlafft.