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Plastische Chirurgie: Achtung bei permanenten Füllstoffen

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Plastische Chirurgie

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Hüten Sie sich vor so genannten permanenten Füllstoffen wie Silikon, Acrylate oder Polyurethan. Diese sind generell nicht zu empfehlen. In der Schweiz wird vom dortigen Gesundheitsministerium ausdrücklich davon abgeraten. Diese Materialien werden vom Körper nicht oder nur teilweise resorbiert. Was bei dem Eingriff möglicherweise schief geht, bleibt dauerhaft bestehen. Auch die Nebenwirkungen sind von Dauer. Durch die Schwerkraft können die Füllmaterialien „nach unten" wandern. Wird das Körpergewebe - insbesondere das Unterhautfettgewebe - mit der Zeit dünner, treten die Implantate als Erhebungen hervor. Bei einer Entzündung müssen Sie immer Antibiotika einnehmen, denn die Fremdkörper ziehen Krankheitskeime an. Silikonöl zur Faltenunterspritzung ist in Deutschland verboten. Dennoch wird es von einigen Ärzten verwendet. Problematisch ist vor allem die unterschiedliche Qualität des Öls. Professor Mang: „Es gibt Billigöle, bei denen winzige Silikonteilchen unter der Haut wandern und sich im ganzen Gesicht verteilen können. Plötzlich entstehen dann hässliche Beulen." Das Silikon lässt sich nicht wieder aus Ihrem Körper entfernen.

Der Arzt sollte Ihnen deshalb genau erklären, welches Material er verwenden will beziehungsweise aus welchen Bestandteilen es zusammengesetzt ist. Lassen Sie sich notfalls die Originalverpackung zeigen. Wichtige Testfrage: Wann muss der Eingriff wiederholt werden?

Chirurg

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