Nach der OP: Nach der Entlassung
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Bevor Sie nach Ihrer Operation entlassen werden, werden Ihnen die Ärzte wahrscheinlich neben medizinischen Hilfsmitteln auch einige Verhaltensregeln mit auf den Weg geben: über den Umgang mit Schmerzen, welche Medikamente Sie einnehmen sollen, zu Aktivitäten, der Ernährung, der Pflege der Wunde und woran Sie mögliche Komplikationen erkennen können.
Es ist wichtig, dass Sie diese Informationen in schriftlicher Form haben – machen Sie sich notfalls eigene Notizen. Achten Sie darauf, dass Sie alles richtig verstanden haben. Lassen Sie sich einen Ansprechpartner und dessen Telefonnummer geben, den Sie ansprechen können, wenn Sie Fragen haben oder sich sorgen.
Sie sollten auch wissen, wen Sie nachts oder am Wochenende ansprechen können. Da Ihr Verstand nach dem Eingriff eventuell nicht ganz so scharf arbeitet, wäre es hilfreich, wenn Ihnen eine vertraute Person für Fragen oder Notizen zur Seite steht. Missverständnisse können häufig folgende Ursachen haben:
- Ungenauer zeitlicher Rahmen – Sie haben genau verstanden, was Sie tun sollen. Aber Ihnen ist unklar, wie lange oder wie häufig Sie die Anweisungen durchführen sollen. So kann Ihnen beispielsweise bei einem Medikament unklar sein, wann Sie es absetzen sollten. Das gilt insbesondere für die Einnahme von mehreren verschiedenen Medikamenten.
- Unklare Anweisungen – Bei allgemeinen Ratschlägen fehlen Ihnen eventuell die praktischen Details. Ihr Arzt hat Ihnen zum Beispiel verordnet, 2 Wochen lang Kompressionsstrümpfe zu tragen. Heißt das jetzt, dass Sie die auch nachts oder beim Baden oder Duschen anbehalten müssen? Haken Sie bei allen unklaren Anweisungen nach und klären Sie Ihre Fragen.
- Nachuntersuchungen – Fragen Sie nach, wann Sie sich bei Ihrem Chirurgen oder Hausarzt zur Nachuntersuchung melden sollten.