Nach der OP: Bleiben Sie fit
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Bewegen Sie sich – Sie werden möglicherweise aufgefordert, etwa sechsmal täglich ein paar Schritte zu gehen. Gegebenenfalls brauchen Sie dafür Hilfestellungen, bis Sie auf Ihren eigenen Füßen sicher sind.
Das Gehen fördert die Blutzirkulation, vermindert die Gefahr von Blutgerinnseln (Thrombosen), stärkt die Ausdauer und fördert die Genesung. Es trägt ebenfalls dazu bei, Schmerzen durch Blähungen zu lindern.
Freihalten der Atemwege – Vielleicht werden Sie auch aufgefordert, etwa einmal pro Stunde zu husten, wenn Sie wach sind. Dabei werden Sie eventuell auch unterwiesen, wie Sie am „sichersten“ husten, indem Sie zum Beispiel ein Kissen an Ihren Brustkorb oder Ihren Bauch halten, je nachdem welche Operation bei Ihnen durchgeführt wurde.
Das Abhusten trägt dazu bei, die Lungen, den Rachen und die Nebenhöhlen von Schleim zu befreien und senkt das Risiko einer Atemwegsinfektion.
Atmen Sie tief ein – Atemübungen können Ihre Genesung beschleunigen und Ihr Risiko von Erkrankungen der Lunge senken, zum Beispiel die Gefahr einer Lungenentzündung. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus. Halten Sie den Atem an und zählen Sie dabei bis 10.
Vielleicht werden Sie aufgefordert, ein Spirometer zu benutzen. Dieses Gerät misst das Volumen und die Kraft, mit der die Lunge beatmet wird. Damit ist es möglich, eine Besserung aufzuzeichnen.
Außerdem kann es zu freien Atemwegen und zur Ausdehnung kollabierter Lungenbläschen beitragen. Somit werden Komplikationen im Bereich der Atemwege vermieden.