Was Operationen anbetrifft, ist Deutschland Weltmeister: In keinem anderen Land wird so viel "geschnippelt" wie bei uns. Und der Trend zur OP steigt weiter an. Gab es im Jahr 2011 noch 15,3 Millionen Operationen in deutschen Krankenhäusern, so sollen es laut Hochrechnung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bereits 16,3 Millionen Eingriffe sein.
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Fettarme Ernährung kann ein großer Helfer sein - wenn bei Ihnen eine Operation ansteht. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese, schon drei Wochen vor dem Eingriff angewandt, den Heilungsprozess deutlich verbessern kann.
- Stellen Sie diese Fragen, bevor Sie sich operieren lassen!
Nicht nur der Arzt, sondern auch Sie selbst können viel dazu beitragen, dass der Eingriff erfolgreich verläuft.
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In Amerika gibt es einen neuen Trend: Schönheitsoperationen nehmen dort zu. „Das ist doch nichts Neues", mögen Sie jetzt vielleicht denken.
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Die Eigenbluttherapie ist nicht zu verwechseln mit einer Eigenblutspende. Aus Ihrer Eigenblutspende wird ein Vorrat an eigenem Blut für Sie angelegt.
Das wichtigste zum Thema Chirurgie
Vor der Operation
Ob spezielle Medikamente oder der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel - Erfahren Sie hier ausführlich, was Sie vor einer geplanten Operation beachten sollten.
Minimal Invasive Chirurgie
Warum sollten Sie bei einer Operation größere Narben in Kauf nehmen als unbedingt nötig? Viele Eingriffe lassen sich heute schon „minimal invasiv“ vornehmen. Was genau sich hinter der minmal invasiven Chirurgie verbirgt, erfahren Sie hier.
Plastische Chirurgie
In der Mitte ihres Lebens spielt so manche Frau mit dem Gedanken, die Spuren des Älterwerdens chirurgisch beheben zu lassen. Doch sollte sie sich das mehr als dreimal überlegen. Warum das so ist und was Sie über die einzelnen Eingriffe wissen sollten, können Sie hier nachlesen.
Grundlagenwissen zum Thema Chirurgie
Der Begriff „Operation“ umfasst eine große Palette von Eingriffen. Im Allgemeinen unterscheidet man folgende Kategorien:
Kleine Operationen
Dazu gehört eine minimale Betäubung, weniger große Einschnitte und eine schnelle Genesung. Beispiele sind Kataraktbehandlung, Warzenentfernung und einige Biopsien.
Minimal-invasive Operationen
Mit dieser neuen, sich schnell entwickelnden Methode lassen sich einige Eingriffe durchführen, die früher große Einschnitte erforderten. Die Methode arbeitet mit bleistiftdünnen Röhren (Endoskopen), die entweder über natürlich Öffnungen (Mund, Anus) oder winzige Einschnitte eingeführt werden. Mithilfe der Endoskopie kann Ihr Operateur chirurgische Instrumente, Beleuchtung und eine kleine Videokamera bewegen und den Eingriff vornehmen. Da häufig nur winzige Einschnitte nötig sind, erlauben minimal-invasive Techniken häufig eine schnellere Genesung.
Jedoch bedeutet eine minimal-invasive Operation nicht immer eine risiko- oder schmerzfreie Operation. Obwohl die Verletzung Ihres Körpers häufig geringfügig ist, kann die Methode trotzdem zu postoperativen Schmerzen und Unwohlsein führen und manchmal kann viel Zeit und Mühe für die Abheilung erforderlich sein. Minimal-invasive Techniken werden immer häufiger angewendet. Einige der neueren Verfahren beinhalten Hüftgelenksersatz sowie Prostata-, Leber-, Bauchspeicheldrüsen-, Dickdarm- und Enddarmoperationen.
Große Operationen
Diese erfordert eine regionale Betäubung oder Narkose, eine große Operationsöffnung und Abheilungszeiten, die Wochen oder Monate dauern können. Beispiele sind die vollständige Entfernung der Prostata, die meisten Herz-Bypass-Operationen und die meisten Gelenksersetzungen.
Die Art des chirurgischen Eingriffs bestimmt meist den Ort der Handlung. Kleine Operationen können ambulant in der Arztpraxis vorgenommen werden. Minimal-invasive und große Operationen werden typischerweise in einem Krankenhaus durchgeführt und erfordern fast immer einen Operationssaal (OP). In diesem Fall werden Sie mit einem Rollstuhl oder Krankenbett in einen hell beleuchteten, sterilen Raum gebracht.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt geben Sie die Kontrolle über das weitere Geschehen ab. Erinnern Sie sich deshalb an den gründlichen Entscheidungsprozess und die Planung mit Ihrem Chirurg sowie Ihrem Anästhesisten, damit Sie sich in dieser Situation sicher fühlen und entspannen können.
Sollten Sie trotzdem Angst vor diesem Moment haben, sprechen Sie mit Ihrem Chirurgen oder anderen Mitgliedern des Operationsteams über Beruhigungsmöglichkeiten, besonders wenn Sie älter sind. Es kann hilfreich sein, zu wissen, dass das Narkoseteam und die Chirurgen Ihren Gesundheitszustand überprüfen und...
...geeignete Maßnahmen für die optimale Vorbereitung Ihres Körpers auf die Operation ergriffen haben.
… den Verlauf des Eingriffs auf Ihren Gesundheitszustand abgestimmt haben.
… auf eventuell auftretende Komplikationen vorbereitet sind.
Wünsche an die Ärzte
Sie möchten Ihre Brille, Ihr Hörgerät oder Ihr Gebiss solange wie möglich anbehalten und sobald wie möglich nach dem Eingriff wieder haben.
Ein Freund oder Familienmitglied soll Sie solange begleiten, bis Sie in den OP gebracht werden. Nach der Operation soll er oder sie sobald wie möglich wieder zu Ihnen gelassen werden.