Brustschwimmen kann Ihre Wirbelsäule stark belasten
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Schwimmen
vom 7. April 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
noch knapp einen Monat, dann öffnen die Freibäder wieder ihre Türen. Draußen macht das Schwimmen einfach mehr Spaß - und ganz nebenbei tun Sie so noch etwas für Ihre Fitness. Aber ist dafür jeder Schwimmstil geeignet? Oder stimmt es, dass Brustschwimmen eher schädlich für die Wirbelsäule ist? Diese Frage hat mein Leser Jens T.
Wenn Sie können, sollten Sie lieber Kraul schwimmen - gerade wenn Sie durchs Schwimmen fit bleiben wollen. Denn beim Brustschwimmen neigen Sie schnell dazu, ins Hohlkreuz zu fallen und so Ihre Wirbelsäule tatsächlich stark zu belasten. Diese Belastung trifft auch die Brustmuskulatur.
Wenn Sie Brustschwimmen wollen, sollten Sie, um die Belastung der Wirbelsäule zu vermeiden, ins Wasser ausatmen und den Kopf nur heben, wenn Sie einatmen müssen.
Generell sollten Sie zwischen unterschiedlichen Schwimmstilen wechseln, um Ihren Körper nicht einseitig zu belasten.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner