Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Bockshornklee
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Ihre Füße haben derzeit Hoch-Kampfzeit. Denn die Hitze setzt auch ihnen zu - vor allem wenn sie noch in engen Schuhen oder Turnschuhen stecken. Da sind Hühneraugen nicht fern. Hier kann Ihnen der Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) helfen. Seine Samen sehen aus wie kleine Ziegenhörner. Diesem Umstand verdankt seinen Namen. Seine Heilkräfte sind vielfältig, vor allem aber wirkt er auf Ihre Haut aufweichend und entzündungshemmend. Mit Bockshornklee können Sie Hühneraugen, Schwielen und Hautirritationen bekämpfen.
Bekannt ist die beliebte Pflanze auch unter den Bezeichnungen Kuhhornklee, gelblicher Schabziegerklee oder Filigrazie. In Griechenland wurde der Bockshornklee früher hauptsächlich wegen seines hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalts als Viehfutter verwendet, deshalb heißt es auch heute noch „Griechisch Heu".
Bockhornklee gehört wie Erbsen und Wicken zu den Schmetterlingsblütengewächsen, den Leguminosen. Seine Blüten riechen außerordentlich stark und angenehm. Die Samen verströmen einen Duft nach Sellerie. Der Bockshornklee wächst wild hauptsächlich vom Mittelmeer bis Zentralasien, ist aber auch in hiesigen Breiten heimisch. Für die Aussaat in Ihrem Kräuterbeet kann ich Ihnen das einjährige Kraut nur empfehlen, zudem es ein hervorragender Stickstoffdünger für Ihren Boden ist.
Lesen Sie im nächsten Beitrag, von welchem großen Nutzen die Heilpflanze für Sie sein kann.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider