Bluttest kann Antidepressivum-Auswahl in Zukunft verbessern
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Depression
vom 19. Dezember 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Wenn Ihnen ein Antidepressivum verordnet wird, dann kann dies der Beginn einer langwierigen Probierphase sein. Denn nicht jeder Mensch verträgt jedes dieser Arzneimittel gleich gut. Eventuell kann es sogar Jahre dauern, bis Sie die richtige Medikamentengruppe erhalten.
Einen ersten Schritt auf den Weg, diesen Auswahlprozess zu vereinfachen, sind nun Forscher aus Amerika gegangen. Sie haben Patienten untersucht, die Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) gegen Depressionen einnahmen. Dabei stellten sie fest, dass nicht bei allen 35 Patienten die Präparate gleich gut wirkten. Vielmehr waren sie nur erfolgreich bei denen, die einen bestimmten Eiweißstoff im Blut hatten: den so genannten vascular endothelial growth factor, VEGF. Bei 85 Prozent derjenigen, bei denen dieser Stoff vorhanden war, schlugen auch die Medikamente an. Im Gegensatz dazu reagierten nur 1ß Prozent derjenigen, die kaum VEGF im Blut hatten auf diese Präparate.
Die Forscher wissen zwar nicht, warum die Wirkung von SSRI von diesem Eiweißstoff so unterschiedlich ist. Sie gehen davon aus, dass die Präparate Gehirnzellen anregen und dieser Vorgang von VEGF unterstützt wird.
Sie wollen nun dieses Ergebnis in weiteren Untersuchungen bestätigen. Wenn sich der Zusammenhang bewahrheitet, gehen die Wissenschaftler davon aus, einen Bluttest entwickeln zu können. So könnte es möglich sein, bei manchen Patienten eine Medikamentengruppe von vornherein zur Behandlung auszuschließen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Gelie (19.12. 2011 16:15 Uhr):
Hallo, machen Sie jetzt auch Pharmawerbung? Psychopharmaka ist gigantischer akademischer Betrug! LG
Antworten- Antwort von Müller (19.12. 2011 23:02 Uhr):
Hallo aufgeklärter Freund, genau das ist die richtige Antwort. Ein 300 Milliarden Geschäft der Pharmaindustrie. Aber leider verstehen noch zu wenige Leute diese brisanten Zusammenhänge.
- Antwort von Linda (24.04. 2012 18:13 Uhr):
Noch schlimmer leider. Es sind Chemikalien aus KZ Forschungsergebnissen, wie auch Contergan. LG
- Antwort von Müller (19.12. 2011 23:02 Uhr):
- Kommentar von würffel peter (19.12. 2011 17:57 Uhr):
ich nehme citalopram, derzeit 10mg.bin froh, daß diese tabletten gut anschlagen.soll ich dies künftig mittels bluttest noch überprüfen (artikel antidepessivum / bluttest)?
Antworten- Antwort von Müller (19.12. 2011 23:20 Uhr):
Hallo würffel peter, noch ein Tipp zum Bluttest. Aus Medizinbüchern und anderer Literatur weiß ich das, das Raster eines Bluttest viel zu grob ist um genauer Gesundheitsergebnisse zu bekommen. Viele wichtige Parameter fallen völlig durch. Hier müssen sie sich in Richtung Zellularmedizin begeben hier finden sie eine viel bessere Hilfe. LG
- Antwort von Gelie (24.04. 2012 21:49 Uhr):
Dire Bluttests sind für die Kontrolle der Einnahme und des ABSATZES ( “ANfixen”!, Michael Jackson lässt grüßen. ). LG
- Antwort von Müller (19.12. 2011 23:20 Uhr):
- Kommentar von Johann Niedermayer (19.12. 2011 20:54 Uhr):
Psychopharmaka sind entbehrliches Zeug. Eine Depression wird nicht durch einen Fehler in der körperlichen Struktur verursacht, sondern es handelt sich hierbei um falsches Denken, allerdings auf reaktiver Ebene. Indem reaktives Denken ohne Absicht erfolgt, muss die Abhilfe von folgender Beschaffenheit sein: Es sind jene Faktoren aus dem Dasein der Person zu entfernen, welche den reaktiven Inhalt in ihrem Verstand in Gang halten. Und dies ist der Person anschaulich zu erklären, mit dem Ziel, dass sie zu glauben aufhört, mit ihrem Körper sei etwas verkehrt. Psychiater sind also die schlechteste Wahl, denn die sind es nämlich, die ihren Patienten die Idee aufs Auge drücken, dass mit ihrem Nervenstoffwechsel oder körperlich was auch immer verkehrt sei. Auf diese Weise werden diese Patienten erst so richtig in die Depression gestoßen. Denn wer will schon mit der Vorstellung leben, dass er einen körperlichen Fehler hat, der in seinem Kopf lokalisiert ist. Zunächst mag für einen Patienten diese psychiatrische Nachricht Erleichterung bringen, weil er sich dann für seinen Jammer nicht für verantwortlich zu halten braucht. Damit ist aber für den Rest seines Lebens geliefert. Glaubt er dann doch fälschlich, dass er das Opfer seiner fehlerhaften körperlichen Struktur sei.
Antworten - Kommentar von Müller (19.12. 2011 22:56 Uhr):
Hallo, bei Depressionen gibt es nur eine Antwort. naturbelassene Nahrung zu verwenden und auf ausreichende Tryptophan und Vitamin B6 (also den ganzen B-Komplex) Ernährung zu achten. Danach reguliert der Körper alles auf Normalzustand. Diese Substanzen sind natürlich nicht patentierbar und bringen der Pharmaindustrie keine Gewinne. Deshalb werden in dieser Richtung keine aussagekräftigen Studien durchgeführt. Und nur hier liegt die Wahrheit.
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