Biokosmetik: Es ist nicht alles Gold, was glänzt
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Bioprodukte
vom 19. Mai 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Natürlich haben Sie recht, liebe Leser: Richtig muss es heißen "Es ist nicht alles Gold, was glänzt!" Nicht nur bei den herkömmlichen, auch bei den „grünen" Kosmetika gibt es große Unterschiede. Kosmetika aus dem Reformhaus sind beispielsweise nicht so konsequent grün wie die Produkte aus dem Bioladen. Sämtliche tierischen Zutaten sind hier zwar grundsätzlich tabu. Doch in den BDIH-Richtlinien wird das nicht so streng gehandhabt. Naturkosmetik-Pioniere wie Dr. Hauschka, Weleda oder Lavera verwenden für ihre Produkte überwiegend natürliche und hochwertige Rohstoffe, die zum Teil aus eigenem Anbau stammen und nach den strengen Demeter-Richtlinien entstehen. Diese Produkte haben verständlicherweise ihren Preis. Bereits etwa zehn Prozent des Umsatzes jedoch werden mit billigeren Naturkosmetika von Aldi oder Rossman gemacht. Um preisgünstig zu sein, muss hier an teuren Rohstoffen gespart werden, etwa indem minderwertigeres Olivenöl verwendet wird, das nicht aus der ersten, sondern aus der zweiten Pressung stammt. Die Verfechter der reinen Naturkosmetik lehnen dies strickt ab, es ist jedoch im Rahmen der BDIH-Richtlinien erlaubt.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Bernd Zielinski (19.05. 2010 10:38 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider; was für Produkte sind AloeVera und Colostrum. Hatte darüber vor kurzem sehr interessante Artikel gelesen. Mit freundlichen Grüßen Bernd Zielinski
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