Bewegung und Wärme tun Ihrer Blase wohl
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 28. September 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Behandelt wird zunächst meist schulmedizinisch. Eine der hilfreichsten Begleitmaßnahmen ist jedoch ein moderates Bewegungsprogramm - etwa schnelles Spazierengehen oder ein leichtes Krafttraining. Viele Betroffene empfinden auch Wärme als sehr wohltuend, krampflösend und schmerzlindernd - etwa in Form einer Wärmflasche, eines Sitzbades oder eines Wärmekissens. Bei Ihrer Ernährung sollten Sie Nahrungsmittel vermeiden, die den Harn ansäuern oder die Aminosäure Tryptophan enthalten - dazu gehören beispielsweise Käse und Rotwein.
Mit diesen alternativen Verfahren haben Betroffene gute Erfahrungen gemacht:
- Biofeedback
- Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
- Massagen
- Packungen
- Osteopathie
- Craniosacrale Therapie
- Homöopathie
- Traditionelle chinesische Medizin (TCM), zum Beispiel Akupunktur
- Beckenbodengymnastik und -entspannung