Bewegung schützt chronisch Kranke vor Ängsten
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Chronische Krankheiten
vom 3. März 2010, 16:00 Uhr
GNL5223
Bewegung ist fast schon ein „Wundermittel": Sie kann das Risiko für schwere Krankheiten mindern, bei bereits aufgetretenen Erkrankungen für Linderung sorgen, natürlich dazu beitragen, dass Übergewicht abgebaut wird und vieles mehr.
Forscher der University of Georgia haben nun herausgefunden, dass sich Bewegung auch bei Menschen positiv auswirkt, die chronisch krank sind und zusätzlich an Ängsten leiden. Dann trägt Sport dazu bei, dass die Angstsymptome zurückgehen.
Die Wissenschaftler hatten 40 Studien mit 3.000 Teilnehmern ausgewertet, die an Herzerkrankungen, Krebs, Multipler Sklerose oder Arthritis litten. Sie fanden heraus, dass diejenigen, die sportlich aktiv waren, weniger Angst und Sorge zeigten als die, die kaum Sport trieben.
Besonders effektiv waren Sporteinheiten von 30 Minuten Dauer und länger. Allerdings stellten die Forscher auch fest, dass sich die Symptome verschlechterten, sobald die Patienten etwas laxer in ihrem Training wurden.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Lydia Füßl (03.03. 2010 16:12 Uhr):
Was bedeutet in der vorletzten Zeile laxer?! Viele Grüße L. Füßl
Antworten - Kommentar von Werner Berger (03.03. 2010 16:30 Uhr):
Danke für diesen Beitrag.Ich leide selbst unter MS und stellte immer im Winter eine Verschlechterung fest.Wenn ich im Sommer wieder aktiver wurde,verspürte ich wieder Besserung. Also werde ich nun auf mind.30 min. erweitern.Danke
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