Betrügerische Krebstherapien: So erkennen Sie Scharlatane
Dr. Regina Kalkert in Täglich Gesund
vom 18. Januar 2010, 16:00 Uhr
GNL5356
Es kommt jeden Tag in Deutschland vor: Gutgläubige schwer kranke Menschen greifen im Kampf gegen ihr Leiden zu jedem Strohhalm und vertrauen den Angeboten von gewissenlosen Geschäftemachern. Diese bieten in Zeitschriften und vermehrt über das Internet Produkte an, die Linderung und sogar Heilung versprechen. Solche Anzeigen haben Sie alle schon gelesen. Vielleicht haben Sie auch selbst schon mit dem Gedanken gespielt, einmal ein solches Präparat zu bestellen und auszuprobieren. Hier ist aber höchste Vorsicht geboten. Denn diese Mittel kosten nicht nur häufig sehr viel Geld, sie können zusätzlich auch noch Ihrer Gesundheit schaden.
Das sind anerkannte Krebstherapien
Etablierte Behandlungen sind in klinischen Studien geprüft. Es handelt sich hier um Arzneimittel oder andere Verfahren, wie z. B. Bestrahlungstherapien, die die Ausbreitung von Krebszellen stoppen oder Krebszellen zerstören sollen. Meist ist dabei nicht zu verhindern, dass auch andere, gesunde Körperzellen beeinträchtigt und geschädigt werden. Dadurch kommt es zu den bekannten typischen Nebenwirkungen bei der Tumorbehandlung: Haarausfall, Magen-Darm-Störungen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen oder auch Schädigungen der Blutzellen.
Neben diesen konventionellen Behandlungsmethoden gibt es auch alternative Krebstherapien, wie z. B. die Misteltherapie. Die Wirksamkeit dieser alternativen Methoden ist in Studien geprüft, aber in den meisten Fällen nicht hundertprozentig bewiesen und belegt. Gelegentlich ist es jedoch so, dass alternative Therapien helfen, die Nebenwirkungen der anerkannten Krebstherapien abzumildern und diese Behandlungen verträglicher zu gestalten.
Hier wird es unseriös
Gerade bei den alternativen Therapien müssen Sie aber aufpassen. Hier tummeln sich viele unseriöse Anbieter, die nur Ihr Portmonee im Auge haben. Die Notlage der Kranken wird skrupellos ausgenutzt. Folgende Inhaltsstoffe von Produkten sind klinisch weder bezüglich der Wirksamkeit noch bezüglich der Nebenwirkungen geprüft:
- Haifischknorpel
- Teufelskralle
- Kräutermischungen
- Pilze
- Korallensalze
- Kanadisches Blutkraut
- Cäsium
Das sind nur einige Beispiele, die Liste dieser angeblichen „Krebsmittel" ist lang und für einen Laien unübersichtlich.
So können Sie betrügerische Angebote erkennen
Nachfolgend führe ich einige typische Werbebeispiele auf. So können Sie unlautere Angebote erkennen. Aufpassen sollten Sie bei diesen Formulierungen:
- Das Produkt hilft bei der Behandlung aller Krebsarten. Es wird keine Unterscheidung gemacht zwischen den vielen unterschiedlichen Tumorarten.
- Das angepriesene Präparat soll eine höhere Wirksamkeit haben als konventionelle Krebsmittel.
- Es wirkt ganz gezielt nur gegen die bösartigen Krebszellen, die gesunden Körperzellen werden nicht beeinträchtigt, d. h., deutlich weniger oder auch gar keine Nebenwirkungen werden versprochen.
- Operationen, Chemotherapien oder Bestrahlungen können vermieden werden, wenn das Präparat eingenommen wird.
- Bösartige Tumoren werden durch die Therapie mit dem angebotenen Mittel zum Schrumpfen und schließlich sogar zum Verschwinden gebracht. Die Beschreibungen der eigentlichen Wirkungsweise im menschlichen Körper fehlen. Stattdessen wird berichtet von „Wunderheilungen" bei Patienten, die schon ohne Hoffnung und von der Schulmedizin scheinbar aufgegeben waren.
Mein Rat: Finger weg von Selbstmedikation!
Sei es für Sie selbst, für einen Angehörigen, einen Freund oder Bekannten: Kommt Ihnen eine Anzeige in die Finger, die Ihnen durch eine alternative Behandlung eine Besserungs- oder Heilungschance verspricht, beraten Sie sich mit Ihrem Arzt. Vereinbaren Sie einen Termin, nehmen Sie den Zeitungsausschnitt oder den Internetausdruck mit und besprechen Sie diese Möglichkeit der Behandlung mit Ihrem Arzt. Vertrauen Sie seiner Einschätzung. Ihr Arzt möchte für Sie das Beste erreichen. Wenn er ein Präparat für tatsächlich sinnvoll erachtet, wird er Ihnen die Nutzung bestimmt nicht ausreden.
Und haben Sie bereits Erfahrungen gemacht mit solchen Scharlatanen, scheuen Sie sich nicht, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Solche Machenschaften gehören verboten! Dazu wird es aber erst kommen, wenn die Betroffenen sich zu Wort melden und Klage erheben.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Detlef Dechant (18.01. 2010 17:00 Uhr):
Es mag sein, dass es sehr viele Scharlatane gibt, die sich auf dem Gebiet der Krebstherapie tummeln, aber meine persönlichen Erfahrungen haben gezeigt, dass es unter den Schulmedizinern genauso viele Ignoranten gibt, bis hoch in die Chefetagen von Unikliniken, die sich gegen alternative und ergänzende Behandlungsmöglichkeiten wie biologische Krebsmedizin oder Ozon-Sauerstoff-Therapie zur besseren Verträglichkeit von Chemotherapien aussprechen. Wenn diese Therapien auch nicht unbedingt Heilung versprechen, wobei dies vor allem bei der biologischen Krebstherapie auch nicht ausgeschlossen werden kann, so helfen diese doch, die Lebensqualität der Erkrankten zu erhöhen. Aber das scheint, jedenfalls nachdem, wie Behandlungen in meinem Umfeld abliefen, viele Schulmediziner nicht zu interessieren!!
Antworten- Antwort von Anna (19.10. 2010 20:51 Uhr):
Sie haben recht. Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht.
- Antwort von Anna (19.10. 2010 20:51 Uhr):
- Kommentar von Walburga (18.01. 2010 17:10 Uhr):
Im Gegensatrz zu vielen anderen Information finde ich diese als ehemalig Betroffene als sehr oberflächlich. Ich war z. B. nach einer OP von 3cm Brustkrebs so fit, dass ich schon eine Woche später 5km spazieren gehen konnte. Leider hatte ich mich für eine Strahlentherapie entschieden mit der Folge, dass ich nach ca. 6 Monaten vor Erschöpfung nur mit Mühe mehr als 600 m gehen konnte. Kein Schulmediziner konnte mir weiterhelfen. Erst eine Ayurvedakur in Indien halfen mir zu meiner ursprünglichen Kondition. Von einem Atomphysiker, der im Strahlenschutz arbeitet, erfuhr ich, dass Menschen ganz unterschiedlich Strahlenbelastung vertragen, was aber vorher messbar ist. Meines Wissens wird das vorher nicht getestet. Zum Glück hatte ich mich geweigert, eine Chemotherapie mitzumachen . Bis jetzt, 6 Jahre nach der OP sind kein Rezidiv oder Metastasen gefunden worden. Aus meiner Erfahrung würde ich mich nie wieder einer Strahlentherapie unterziehen.
Antworten - Kommentar von Nater (18.01. 2010 17:32 Uhr):
Es gibt eine hundertfach beschriebene und bewährte Methode gegen Krebs, wenn die Medizin sie anerkennen würde: die Oel-Eiweisskost nach Dr. Johanna Budwig. Die Crux daran ist nur, dass die Pharma-Mafia daran nichts verdient, deshalb wurde diese äusserst wertvolle und effiziente Methode von der Schulmedizin verteufelt und lächerlich gemacht. Ich habe die Segnung dieser Kost selber erfahren und weiss, wovon ich rede! Frau Dr. Budwig hat zu Lebzeiten über fünfzig Bücher verfasst, die im Internet ganz einfach nicht existieren - nicht einmal antiquarisch! Da kann sich jeder selber seine Meinung darüber machen, warum das so ist. Immerhin wurde Frau Dr. Budwig sieben Mal für den alternativen Nobelpreis vorgeschlagen - die Medizin- und Pharmalobby wusste die Preisverleihung jedes Mal zu hintertreiben! siehe auch www.oel-eiweiss-kost.de
Antworten - Kommentar von Gerda Blöchl (18.01. 2010 17:47 Uhr):
Wichtig, daß eine Hilfe gegeben wird Scharlatanerie von seriösen Neuerungen unterscheiden zu können.
Antworten - Kommentar von Manfred Gaß (18.01. 2010 18:18 Uhr):
Verehrte Damen und Herren, mit Ihrem Krebstherapiebeitrag haben Sie natürlich ein heissen Eisen aufgegriffen. Ich bin mir nicht so ganz sicher, wie hilfreich es für Ihre Leser ist, ein solch komplexes Thema in dieser flachen Art abzuhandeln. Und ich vermute, daß die Artikelverfasser noch nicht direkt und persönlich mit einem Krebsthema konfrontiert waren? Es ist ganz bestimmt richtig vor falschen oder irreführenden Mittel- und Therapieangeboten zu warnen - aber Betüger gibt es bekannterweise in jeder Branche. Bezüglich Ihrer pauschalen Aussage zu Pilzen könnte man z.B. noch etwas tiefer recherchieren. Der Teufel ist wie immer im Detail und - in diesem Kontext - auch im individuellen Fall. Und es gibt manchmal Dinge zwischen Himmel und Erde, die über unsere zurecht enorm wichtige Wissenschaft nur lächeln können. Mir war dieser Beitrag einfach zu einfach, schade eigentlich, denn Krebs ist eines der großen, zentralen Krankheitsgeschehen der westlichen Welt. Vielleicht sehe ich es aber auch einfach zu einfach, herzlich grüßt Manfred Gaß
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- Kommentar von Kornelia (18.01. 2010 18:33 Uhr):
Leider kann ich das so nicht unterschreiben, daß Ärzte immer nur das beste wollen. Bei meinem Mann sah das alles sehr viel anders aus und es wurde schlechter und schlechter und als die Ärzte keinen Rat mehr wußten, haben sie ihn einfach nach Hause geschickt. Auf jeden Fall haben die Ärzte und auch die Pharmaindustrie so wenigstens noch ihr Geld verdient, denn nichts anderes ist es doch. Seit Jahrzehnten werden Milliarden in die Krebsforschung gesteckt und was kommt dabei heraus? Nichts! Denn es könnte ja sein, daß den Pharmariesen plötzlich Millionen durch die Lappen gehen, wenn auf einmal so viele geheilt werden könnten. Also wird jeder Erfolg unterdrückt. Was für eine erbärmliche Politik gegen Menschenleben.
Antworten - Kommentar von Edith Hoppe (18.01. 2010 18:34 Uhr):
Habe leider gerade einen Sohn durch Krebs verloren. Ihr rat mit dem Arzt über alternative Mittel zu sprechen ist gut gemeint, aber die Ärzte die da auch nur zuhören, geschweige darüber mit dem patienten sprechen, sind wie 6er im Lotto. meist wird sofort abgelehnt. So ist meine Erfahrung. Die schulmedizin hat mit ihren Mitteln genau ein Jahr gebraucht, um einen sonst nicht kranken , jungen Menschen kaputt zu therapiren. leider muß ich das so einschätzen. Auch durch Fehlbehandlung.
Antworten - Kommentar von Anni Damm (18.01. 2010 19:41 Uhr):
Scharlatane und krebstherapien, meine Meinung ist hier auch mit Vorsicht zu betrachten, dennoch gibt es Angebote, z.B. für Vorbeugung gegen Krebs, diese ich schon seit vielen Jahren nach meiner Gebärmutter - OP nehme. Vor dieser Krankheit hatte ich allmögliche Probleme mit Myomen usw. - Danach - nahm ich regelmäßig eine kleine Dosis Nahrungsergänzungsmittel - bis heute! Toi, Toi, Toi, gesundheitlich keinerlei Beschwerden mehr, meine Vorsorgeuntersuchungen haben Spitzenwerte. Wir Menschen lassen uns leider viel zu viel von allen möglichen Werbe- Medikamenten und Hilfsmittelchen beeinflussen. Wenn jeder etwas mehr auf sein BAUCHGEFÜHL hören würde, wären die Ärztezimmer leider viel leerer, und die Medikamentenproduzenten Hartz Vier Empfänger - Der Mensch ist - was er ißt
Antworten - Kommentar von Roth Erika (18.01. 2010 21:13 Uhr):
gegen Krebs: Mistel hat bei meiner Mutter nicht geholfen. Was halten Sie von einer Ionenbestrahlung direkt auf den Tumor? Oder was sie in Heidelberg entwickelt haben.Gruss E
Antworten - Kommentar von Herbert Weiß (18.01. 2010 22:32 Uhr):
Ich kenne erheblich mehr Fälle, in denen das Erdulden der bewährten, sauteuren schulmedizinischen Behandlungen den Betroffenen wenig nützte und vielleicht nur das Leiden verlängerte, als Beispiele, dass es doch etwas gebracht haben könnte. Mein Vorschlag: Völlige Therapiefreiheit - und Bezahlung entsprechend der Erfolgsprognose. Wer also z. B. eine Heilungschance von 60 Prozent verspricht, dem wird das vereinbarte Honorar inclusive sonstiger Behandlungskosten bei Misserfolg um eben diese Quote gekürzt. Und volle Transparenz! Geht nicht? Aber nur so läuft es. Liebe Leute, kommt mir nicht mit Dominik F.! Fakt ist: 1. An dem armen kleinen Kerl hatten nachweislich mehrere Mediziner herumgedoktert. 2. Wenn der Staatsanwalt bei Dr. Rath fündig geworden wäre, hätte er ihn dem hohen Gericht am Nasenring vorgeführt. Vor mehreren Jahrzehnten hatte übrigens der an Magenkrebs erkrankte Franz Konz der Schulmedizin den Rücken gekehrt. Und der alte Steuerfuchs lebt immer noch!
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- Kommentar von Christine P (18.01. 2010 23:30 Uhr):
Teufelskralle.... ich habe durch einen Unfall im Leistungssport mit 12 Jahren geschädigte Hüften und an der Wirbelsäule Verletzungen. Da ich noch so jung war und die Medizin noch nicht so weit, war ich froh, als dann die Teufelskralle auf den Markt kam. Mit 50 habe ich endlich auf mein Drängen hin das erste künstliche Hüftgelenk bekommen. Bis dahin hat mich dieses Medikament förmlich über Wasser gehalten. Um die Auswechselung des zweiten Gelenkes so weit wie möglich rauszuzögern, nehme ich das Medikament weiter - mit der Zeit nun nur noch 1x pro Woche und kann sagen, dass bereits schon 10 Jahre seit der ersten OP vergangen sind und ich noch nicht wieder unter´s Messer brauchte. Als Krebsmittel ist mir dieses Medikament allerdings NICHT bekannt - eher zur Knorpel- und Callus-Bildung in den Gelenken. Ich habe es auch schon mehreren Menschen zur Schmerzbehandlung der Knie empfohlen - mit gutem Erfolg. Das schließt aber nicht den Besuch eines Arztes aus.
Antworten - Kommentar von Gery (18.01. 2010 23:54 Uhr):
Kein Mensch müsste heute mehr Angst vor Krebs haben. Wie naiv muss man sein zu glauben, es gäbe kein Mittel gegen Krebs. Wir fliegen auf den Mond und geben jährlich Milliarden für die Krebsforschung aus und finden kein Mittel gegen Krebs? Jeder wirklich gesundheitsbewusste und belesene Bürger kennt die Ursachen von Krebs. Nur Ärzte kennen sie nicht, denn Ursachenforschung gehört nicht zum Lehrplan eines Medizinstudenten. Auch welchen Einfluss die Ernährung auf den Gesundheitszustand hat, wissen die meisten Ärzte nicht. Sicher gibt es unter der Ärzteschaft auch Menschen, die über den Tellerrand hinausschauen und zu den Wissenden gehören. Aber persönlich habe ich leider noch keinen kennengelernt. Gott sei Dank gibt es genügend Bücher von Ärzten, denen die Gesundheit der Menschheit wirklich am Herzen liegen und ihr Wissen niedergeschrieben haben. Siehe Bücher wie: Ein medizinischer Insider packt aus Sie sind nicht krank, sie sind durstig die Bücher von Dr. med. M.O. Bruker um nur einige zu nennen. Mein Tipp für Krebskranke: Sich erst einmal belesen und informieren, den gesunden Menschenverstand einschalten, anstatt auf Arzt und Apotheker lieber auf die Signale des eigenen Körpers und seiner Gefühle hören, seine Lebens- und Ernährungsweise ändern, sich auf natürliche Art entgiften statt sich durch Chemo und Co. noch zusätzlich zu schwächen und sich vorallem nicht von sogenannten Experten keine Angst machen lassen. Denn nahezu jede schwere Krankheit hat immer auch eine emotionale und seeliche Vorgeschichte. Die AZK Anti-Zensur-Koalition bietet für Interessierte auch einige Beiträge zum Thema Gesundheit von wirkliches Experten.
Antworten - Kommentar von Carlo Giesinger (19.01. 2010 09:14 Uhr):
Krebstherapien Über diesen Artikel kann ich nur den Kopf schütteln. Ich bin seit 30 Jahren im Bereich Krankenversicherung tätig. Und ich kann Ihnen eines sagen: Chemo=fast immer toter Patient. Und hier von anerkannter Therapie zu sprechen mag zwar rechtlich richtig, sonst aber tötlich sein. Hier sind die wahren Verbrecher am Werk.
Antworten - Kommentar von Horst Gudehus (19.01. 2010 16:19 Uhr):
Guten Tag, grundsätzlich stimme ich Ausführungen zu, jedoch der Hinweis einen Arzt zu konsultieren ist bei Naturprodukten nicht ratsam, denn ein Arzt hat eine chemiebezogene Ausbildung und ist nur in Ausnahmefällen an Heilung mit Naturprodukten interessiert, weil auch ein Arzt an sein Einkommen denkt. Da ich Ihre Newsletter aufmerksam gelesen habe, sind mir Ihre Hinweise auf alternative Produkte nicht entgangen, insbesondere Ihre Hinweise auf die Ziele chemischen Industrie. Einen Hinweis möchte ich an dieser Stelle geben, damit die alternative Heilkunde nicht zu kurz kommt. z.B. ein Mittel kein Medikament, welches auch sicher gegen Krebs hilft, ohne Nebenwirkungen, sogar das Immunsystem stärkt ist MMS, sollte Ihnen bekannt sein. Mit diesem Mittel konnte ich einem jungen Mann mit Gewebekrebs helfen. Oder koloidales Silber ist ein Mittel, über die Wirkung habe ich in der letzten Woche einen positiven Hinweis zur Krebsbekämpfung bekommen. Besten Gruß Horst Gudehus
Antworten - Kommentar von branka dielmann (19.01. 2010 17:14 Uhr):
ich habe rheuma und nehme Teufelskralle ist dies schädlich? mit freundlichen grüßen b. dielmann
Antworten
- Kommentar von edi müller (20.01. 2010 09:48 Uhr):
Auch Chemo und Bestrahlung sind in erster Linie Geldmacherei, weil damit die eigentlichen Ursachen nicht beachtet werden. Die Wissenschaft kennt die eigentlichen Ursachen, doch mit der Beseitigung dieser Ursachen lässt sich nicht viel Geld verdienen und die vielen Krebsforscher wären arbeitslos.
Antworten - Kommentar von Franz Schmaus (20.01. 2010 10:07 Uhr):
Die Diagnose Krebs fordert wie keine andere Erkrankung Patienten, Angehörige und auch Ärzte heraus. Keine andere Krankheit ist mit so vielen, manchmal auch irrationalen Ängsten und Vorstellungen besetzt. Die Feststellung einer Tumorerkrankung ist für die Patienten zunächst eine Katastrophe. Die Ärzte drängen die Patienten häufig, sich in kürzester Zeit möglichst für eine Operation, meist mit anschließender Chemotherapie und / oder Bestrahlung, zu entscheiden. Die Maschinerie kommt in Gang und der Patient fühlt sich wie in einem fortgesetzten Alptraum. Suchen die Patienten Betreuung oder Hilfe beim Heilpraktiker oder Arzt, findet oft eine weitere Verunsicherungen statt. Entweder rümpft der Naturheilkundler die Nase über die schulmedizinische Therapien oder die Onkologen raten oft unqualifiziert von biologischen Methoden ab. Aufklärung ist somit unbedingt notwendig. Während in den Medien Onkologen vollmundig über immer bessere Therapiemöglichkeiten bei Krebs berichten, wirkt die statistische Betrachtung der Fakten sehr viel ernüchternder. Wie der Münchner Prof. Dieter Hölzel, Klinikum Großhadern, feststellte, ergab sich in den letzten 26 Jahren keine entscheidende Veränderung der Überlebensrate beim metastasierten Mamakarzinom. Für den Dickdarmkrebs und Lungentumoren gilt ähnliches. Auch bei den anderen soliden Karzinomen, die die überwiegende Anzahl der Krebsdiagnosen ausmachen, ist statistisch ebenfalls wenig Wirksamkeit bei den schulmedizinischen Therapien zu verzeichnen. Im gegensätzlichen Verhältnis zum mangelnden Erfolg stehen die extrem steigenden Therapiekosten für onkologische Fertigpräparate. Die nach Angaben der kaufmännischen Krankenkasse in den letzten 5 Jahren um ca. 240% gestiegen sind. Eine australische Expertengruppe analysierte 2004 alle zwischen den Jahren 1990 bis 2004 erschienen US-amerikanischen und australischen onkologischen Studien und kam zu dem Ergebnis, dass der Anteil der 5-Jahres-Überlebensrate bei Krebserkrankungen immer nur bei etwas über 2% lag. Da mutet der Druck, der auf die Patienten ausgeübt wird, sich sofort einer chemotherapeutischen Behandlung mit ihren starken Nebenwirkungen und möglichen Schäden zu unterziehen, mehr als fragwürdig an.
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