Beta-Glucan in Hafer senkt Ihren Cholesterinspiegel
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Cholesterin
vom 6. Januar 2012, 06:00 Uhr
GNL5356
"Hafer-Beta-Glucan verringert nachweislich den Cholesteringehalt im Blut" - diese Aussage ist im Rahmen der EU-Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben jetzt europaweit zugelassen. An die Nutzung dieses Slogans sind feste Bedingungen geknüpft: Das mit dieser Angabe ausgelobte Lebensmittel muss pro Verzehrportion mindestens ein Gramm des Ballaststoffs Beta-Glucan enthalten. Das Beta-Glucan muss aus Hafergetreide stammen. Beta-Glucan ist auch in Obst oder Gemüse enthalten, für diese Produkte gilt die Aussage jedoch nicht. Der Lebensmittelhersteller muss die Zusatzinformationen geben, dass ein hoher Cholesterinwert zu den Risikofaktoren für die koronare Herzerkrankung gehört und dass sich die positive, das heißt cholesterinsenkende Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von drei Gramm Hafer-Beta-Glucan einstellt.
Beta-Glucan ist ein natürlicher löslicher Ballaststoff, der vor allem in den Randschichten des Haferkorns enthalten ist. Daher sind gerade Hafer-Vollkornprodukte wie Haferflocken oder Haferspeisekleie für die Beta-Glucan-Aufnahme wichtig. Alle natürlichen Bestandteile des Korns sind bei Haferkleie mitverarbeitet: der Mehlkörper im Korninneren, die Randschichten und der Keim. Haferkleie besteht vorrangig aus Randschichten und Keim.
Der Ballaststoffanteil in Haferflocken beträgt zehn Prozent, der Anteil in Haferspeisekleie 18 Prozent. Mit diesen altbekannten natürlichen Lebensmitteln kann man also auf ganz natürliche Weise positiv auf den Cholesterinspiegel einwirken. Bereits mit einem Frühstück aus drei bis vier Esslöffeln Haferflocken mit Milch und Obst und einer Zwischenmahlzeit mit Joghurt, in den Sie zwei Esslöffel Haferkleie - oder alternativ ein Löffel Haferkleie und ein Löffel Haferflocken - einrühren, erreichen Sie drei Gramm Hafer-Beta-Glucan und können etwas für Ihren Cholesterinspiegel tun.
Ein Esslöffel Haferflocken sind rund zehn Gramm; darin ist ein Gramm Ballaststoffe enthalten, und von diesen macht das Beta-Glucan ca. 0,45 Gramm aus. Ein Esslöffel Haferspeisekleie sind ebenfalls rund zehn Gramm; darin sind 1,75 Gramm Ballaststoffe enthalten, und von diesen macht das Beta-Glucan ca. 0,81 Gramm aus.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Rosemarie Nagel (06.01. 2012 13:34 Uhr):
Gilt das auch für glutenfreie Haferflöckli, die seit neuestem auf dem Markt sind?
Antworten - Kommentar von Ingrid Bundschuh (07.01. 2012 17:35 Uhr):
Ich habe schon vor 20 Jahren für meinen Mann Haferkleieplätzchen aus Weizenmehl, Backpulver od.Natron, VZ, Kristall-u.braunem Zucker, Pflanzenöl, Eiweiß, Haferkleie u. gehackten Walnüssen gebacken. Mit Erfolg!!
Antworten- Antwort von Frans Peeters (08.01. 2012 01:23 Uhr):
Erfolg ? Arbeitet Er wie ein Pferd ? Pferden durfen nur Hafer bekomen wan Sie viel leisten mussen ! Zonst gibt es Probleme mit die Beinen !!! Mit 30 g Haferflocken habe Ich grösse Arbeitskraft aber warscheinlich slechte Durchblutung in Handen !?? Taubung entsteht . Ich Koche mit Dapf ,nie backen . Grüsse F. Peeters
- Antwort von Frans Peeters (08.01. 2012 01:23 Uhr):