Besser nicht: „Hände in den Luftstrom halten!“
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 2. Februar 2012, 10:00 Uhr
GNL5356
Wer dieser Aufforderung an den weit verbreiteten Händetrocknern mit Kalt- oder Heißluft-Gebläse nachkommt, bläst mit dem Luftstrom auch jede Menge Keime auf seine Hautoberfläche. Eine Studie der Universität Westminster zeigte, dass nach dem Trocknen im kalten Luftstrom 42 Prozent mehr Bakterien auf den Fingerkuppen siedelten, bei Warmluftgebläsen sogar 194 Prozent! Wurden Papierhandtücher zum Trocknen benutzt, reduzierte sich die Keimbesiedelung um 76 Prozent.
Zudem können die Keime durch den Luftstrom bis zu zwei Meter weit getragen werden und Personen, die sich in der Nähe aufhalten, ebenfalls besiedeln. Besser ist es daher, solche Geräte generell zu meiden und sich die Hände mit einem Taschentuch abzutrocknen oder sie an der Luft trocknen zu lassen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Harm (02.02. 2012 17:01 Uhr):
!Danke für den Hinweis!!!
Antworten - Kommentar von Ute (02.02. 2012 21:25 Uhr):
Hallo, in der Tat: Obwohl ich von der Bakterienbesiedlung bisher gar nichts wusste, habe ich diese Dinger immer abgelehnt und gemieden. Mich nervt es geradezu, dass diese Dinger überall hängen. Sie sind laut, die Hände werden überhaupt nicht richtig trocken, es sei denn, man hält sie stundenlang darunter. Und jetzt stellt sich das auch noch heraus. Dann war meine Antipathie ja durchaus berechtigt und naturgemäß. Schön, mal wieder bestätigt zu werden. Bis dann Ute
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