Bereiten Sie sich mit Besinnung auf das Fest vor
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Naturheilkunde
vom 17. Dezember 2009, 06:00 Uhr
GNL5223
Machen Sie die Adventszeit zur Ausnahme-Zeit, auch wenn Sie sonst ständig auf Achse sind. Verabreden Sie mit Ihrer Familie und Freunden, dass am kommenden Wochenende nur schöne und angenehme Dinge besprochen und getan werden.
Jetzt am Donnerstag- oder Freitagabend könnten Sie sich beispielsweise zusammen finden, um in aller Ruhe über alle in der Woche aufgestauten Probleme, Frust, Stress und Ärger zu sprechen und vielleicht Lösungen zu finden. Dann packen Sie diese symbolisch in einen Karton und verschnüren ihn bis nach dem Weihnachtsfest oder besser noch bis zum neuen Jahr.
Nun geht es daran, dass Sie sich gemeinsam überlegen, wie Sie das letzte Adventswochenende gestalten wollen: Haben Sie Lust ins Kino zu gehen? Gemeinsam zu backen oder zu basteln? Konzerte zu hören? Spaziergänge zu machen? Eine Fitnessstunde zu veranstalten? Etwas Bestimmtes im Fernsehen anzuschauen? Führen Sie in der Familie die „blue hour" ein. Für eine Stunde am späten Nachmittag schalten Sie das Licht und alle elektronischen Geräte aus (Handys, Fax, Telefone, PCs, Türklingel) und trinken bei Kerzenschein gemeinsam mit einander Tee, Kaffee oder ein Glas Wein. Vielleicht lesen Sie sich gegenseitig etwas vor, singen miteinander oder hören etwas ausgewählte Musik beziehungsweise eine Hörkassette zusammen. Auf jeden Fall sollte diese blaue Stunde eine stille besinnliche Stunde sein, in der Sie nicht von außen und vom Zivilisationslärm gestört werden.
Halten Sie es so auch an den Feiertagen: Schalten Sie so oft wie möglich alles ab und aus. Das gilt auch für das Fernsehen: Suchen Sie sich bewusst aus, was Sie mit der Familie sehen wollen, aber lassen Sie das Gerät nicht stundenlang vor sich hindudeln. Das strapaziert unnötig Ihre Nerven. Sie können übrigens Weihnachten auch zur nachrichtenfreien Zone erklären.