Bekämpfen Sie Ihre Allergie mit einer neuartigen Therapie

Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom


von Dr. Martina Hahn-Hübner

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Neu ist auch eine Therapie, die eine gute Alternative zur Desensibilisierung gegen Allergien ist. Die Sublinguale Immun Therapie, SLIT, können Sie jetzt beginnen, wenn Sie unter Heuschnupfen leiden und so die im Frühjahr beginnende Pollenzeit beschwerde-freier durchleben.

Bei dieser neuartigen Methode wird erst einmal festgestellt, gegen was Sie allergisch sind. Dann erhalten Sie vom Allergologen ein kleines Fläschchen, dass die entsprechenden Pollen enthält – sind Sie gegen Gräser allergisch, enthält das Fläschchen also eine Lösung mit Gräserpollen. Jeden Morgen träufeln Sie sich dann diese Lösung unter die Zunge – und tatsächlich, Betroffene wissen mitzuteilen, dass es funktioniert.

Warum diese neue Art der Desensibilisierung funktioniert, wird im Moment hier in Bonn an der Universitäts-Klinik überprüft. Die beteiligten Forscher sind der Meinung, dass das Geheimnis in der Mundschleimhaut liegt. Dort kommt es zum Kontakt mit Umweltallergenen – aber kaum zu allergischen Reaktionen. Die Wissenschaftler konnten schon nachweisen, dass Zellen der Mundschleimhaut Botenstoffe ausschütten können, die allergische Reaktionen hemmen, manchmal sogar ganz verhindern.

Eine Alternative ist die SLIT-Therapie auf jeden Fall, wenn Sie mit dem Gedanken gespielt haben, eine Hyposensibilisierung machen zu lassen. Die Erfolgsergebnisse sind fast die gleichen – zudem ist die SLIT-Therapie weitaus angenehmer. Sie nehmen einfach nur Tropfen, bekommen nicht die Lösung unter die Haut gespritzt.

Die SLIT-Therapie hat noch weitere Vorteile: Sie können sie überall durchführen, sie ist auch für Kinder geeignet und Sie müssen nur selten zum Arzt, um sich untersuchen zu lassen. Zudem wird sie von den Krankenkassen bezahlt.

Kennen Sie Doktor-Fische? Es handelt sich dabei um kleine, türkische Fische, die gerade bei Schuppenflechte helfen können. Worauf Sie bei einer solchen Therapie achten müssen, darüber informiert Sie meine Kollegin Inga-Maria Richberg, Chefredakteurin von "Natur und Gesundheit"


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