Bei Verstauchung hilft homöopathische Salbe

in Fit in 8 Minuten zum Thema Sportverletzungen
vom


Bei der Behandlung einer Verstauchung setzt man in der Sportmedizin üblicherweise auf sogenannte nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAR) wie Diclofenac (z.B. Voltaren). Eine in Berlin beim Kongress der European League Against Rheumatism vorgestellte klinische Studie belegt nun: Es gibt eine natürliche Alternative zu den schulmedizinischen Mitteln und zwar das Homöopathikum Traumeel. Ich verwende das auch, seitdem ich es von unserer Freundin Moni "verordnet" bekam. Sie schwört darauf. Verletzungen durch Überdehnung eines Gelenks werden oft als geringfügig angesehen, bleiben sie jedoch unbehandelt, können sie zu anhaltenden Schmerzen oder zur Instabilität des Gelenks führen, was die Beweglichkeit dauerhaft beeinträchtigen kann.


Die großangelegte Studie verglich nun die Wirksamkeit von Traumeel auf Basis natürlicher Wirkstoffe mit einem diclofenachaltigen Standard-Präparat. Alle Produkte hatten sich bereits in früheren Studien wirksamer als Placebos erwiesen. Die neue Studie an 449 Patienten zeigt, dass Traumeel Salbe und Gel die Schmerzen ebenso wirksam reduzieren sowie die Funktion und Beweglichkeit des Gelenks wiederherstellen helfen wie Diclofenac Gel.

Die bislang meistverwendeten nicht-steroidale Entzündungshemmer wie Diclofenac sind sogenannte Cyclooxygenase-Inhibitoren. Um die schmerzhaften Symptome einer Verstauchung zu lindern, unterdrücken sie die natürliche Entzündungsreaktion des Körpers auf Verletzungen. Sie sind aber nicht frei von Nebenwirkungen und können längerfristig zu Schädigungen der Magenschleimhaut, des Herzens und der Nieren führen.

Traumeel dagegen ist ein homöopathisch hergestelltes Vielstoffgemisch aus 14 teilweise verdünnten natürlichen Inhaltsstoffen, die über das Zytokin-Netzwerk auf verschiedene Aspekte des Entzündungsprozesses regulierend einwirken. Studien belegen eine sehr gute Verträglichkeit bei Traumeel, das seit über 60 Jahren auf dem Markt ist. Die Studie wurde von August 2009 bis September 2011 in 15 Zentren in Spanien unter der Leitung von Carlos González de Vega, Chefarzt der Sportmedizinischen Rehabilitationsklinik MEDYR in Madrid durchgeführt.


von
Helmut Erb

Erfahren Sie hier mehr über Helmut Erb - unserem Sportexperten und Chefredakteur von Fit in 8 Minuten.

 
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Kommentare Kommentar abgeben

Kommentar von Dr Susanne Forschner

gibt es einen Link zu den Studiendaten? MfG S.Forschner

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Kommentar von Astrid Sarana

Was noch ganz wunderbar hilft, ist Klangmassage, ein - zwei Behandlungen und man ist schmerzfrei.

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