Bei Gürtelrose hilft Ihnen der gute alte Kohlwickel
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Gürtelrose
vom 20. November 2009, 06:00 Uhr
GNL5223
Als altes Hausmittel gegen den Ausschlag der Gürtelrose gelten Kohlauflagen, den das grüne Blattgewächs enthält entzündungshemmende Wirkstoffe, kühlt und beruhigt die "aufgebrachte" Haut. Umschläge aus Weißkohlblättern reduzieren Schwellungen und Schmerzen, wirken günstig auf das Entzündungsgeschehen.
Für eine Kohlauflage brauchen Sie einen frischen, saftigen Weißkohl, von diesem nehmen Sie die großen Blätter, waschen sie und entfernen Sie die dicke Blattrippe. Geben Sie die Blätter in ein Sieb und erwärmen Sie sie über einem Topf mit heißem Wasser. Anschließend walken Sie die Blätter mit einem Nudelholz, bis sie zerquetscht und weich sind. Nun legen Sie die Blätter auf die erkrankte Haut, umwickeln diese mit einem dünnen Baumwolltuch, das Sie mit einer Mullbinde fixieren. Diesen Umschlag sollten Sie mehrere Stunden liegen lassen. Diese Prozedur wiederholen Sie so lange, bis Sie Besserung verspüren. Das ist in der Regel bereits nach einigen Tagen der Fall. Es ist normal, dass der Weißkohlsaft einen ziemlich üblen Geruch verbreitet.
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