Bei diesen Erkrankungen ist die Eigenbluttherapie nicht geeignet
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Eigenbluttherapie
vom 7. September 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
gestern sprachen wir auf Nachfrage einer Leserin über die Eigenbluttherapie. Bei diesen Symptomen sollten Sie die Finger davon lassen:
- Blutgerinnungsstörungen
- Einnahme von Medikamenten wie Kortison oder anderen Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken
- schwere Leber- und Nierenschäden
- Überfunktion der Schilddrüse
- schwere akute Erkrankungen
- akute Blutungen
- Fieber unbekannter Ursache
- Thrombose
- bei der Einnahme antikoagulativer Therapien etwa nach einem Herzinfarkt
- Erkrankungen, bei denen nichts injiziert werden darf
Wie bei vielen naturheilkundlichen Therapien können sich die Beschwerden am Anfang der Behandlung verstärken. Manche Menschen bekommen nach der Behandlung Fieber und fühlen sich schlapp. Diese so genannte Erstverschlimmerung ist harmlos, vorübergehend und wird als Zeichen gewertet, dass die Behandlung anschlägt.
Als Unverträglichkeitsreaktionen werden angegeben:
- Nesselausschlag
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Fieber
- Herzklopfen
- Abszess an der Einstichstelle
- Schock
- Embolien
- Blutvergiftung
Suchen Sie beim Auftreten von solchen Symptomen sofort einen Arzt auf!
Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Eigenbluttherapie nur in Ausnahmefällen.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb