Bei diesen Beschwerden kann Ihnen die Osteopathie helfen
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Osteopathie
vom 21. April 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
Diese sanfte Form der ganzheitlichen Behandlung wurde vor etwa 150 Jahren in den USA von einem Arzt namens Andrew Taylor Still entwickelt. Sie kommt ohne Apparate und ohne Medikamente aus. Sie wirkt allein über die Hände. Still meinte, Muskelverspannung und falsch ausgerichtete Knochen würden den ganzen Körper einer unnötigen Belastung aussetzen. Behandelt werden vorwiegend Funktionsstörungen und Einschränkungen im Stoffwechsel oder in den Körperabläufen - ohne dass sich bereits handfeste Krankheitszeichen herausgebildet haben müssen. Die Osteopathie ist deshalb eine ideale Form der Vorbeugung. Meist wird die Therapie leider jedoch erst begonnen, wenn bereits Beschwerden aufgetreten sind:
- Verdauungsstörungen
- Reizdarm
- Gallenstörungen
- Leberproblemen
- Blasenbeschwerden
- Gynäkologische Beschwerden
- Wechseljahrsprobleme
- Nervosität
- Kopfweh
- Schwindel
- Muskel- und Gelenkbeschwerden
- Rückenschmerzen
- Nackenproblemen
- Ischialgie
- Bauchschmerzen
Die osteopathischen Berührungen sind im Prinzip für jedermann geeignet. Ausgenommen sind jene, die besonders zerbrechliche und schwache Knochen haben - beispielsweise bei einer fortgeschrittenen Osteoporose. Ebenso ist die Methode nicht geeignet, wenn Sie bei rheumatoider Arthritis unter entzündeten Gelenken leiden (die Behandlung nicht betroffener Körperteile ist jedoch möglich), bei Knochenbrüchen und Knochenkrebs. Weitere Ausnahme bei der Craniosacral-Therapie: schwere psychologische Störungen.