Bei Darmkrebs in der Familie: Rechtzeitig Vorsorge treffen!
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Darmkrebs
vom 7. Oktober 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Wenn eines Ihrer Familienmitglieder an Darmkrebs erkrankt ist, sollten sich seine Angehörigen ebenfalls um eine Vorsorgeuntersuchung kümmern. Denn die Krebsart kann auch erblich bedingt sein. Liegt eine genetische Vorbelastung vor, tritt der Darmkrebs oft auch schon in untypisch jungen Jahren auf. Das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF) rät deshalb zu einer Aufklärung über Früherkennung und Vorsorgeuntersuchungen durch den Arzt. Wer genetisch vorbelastet ist, sollte die vorsorgende Darmspiegelung sogar jedes Jahr durchführen lassen.
Wem diese Prozedur zu unangenehm ist, der kann stattdessen auf Stuhlteststreifen zurückgreifen, mit denen verstecktes Blut im Stuhl aufgespürt wird, das ein Hinweis auf eine Krebserkrankung sein kann. Früh erkannt, ist Darmkrebs zu fast 100 Prozent heilbar. Tests auf Blut im Stuhl werden von den gesetzlichen Krankenkassen vom 50. bis 55. Geburtstag einmal pro Jahr bezahlt. Danach kann der Versicherte wählen zwischen Darmspiegelung einmal alle zehn Jahre oder Stuhltests alle zwei Jahre.
Weitere Informationen enthält das Infoblatt "Tumor Vor- und Nachsorge". Es kann kostenlos unter www.vorsorge-online.de heruntergeladen werden.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Bernd Michael (07.10. 2011 14:04 Uhr):
Diese überall anzutreffende Betonung auf erbliche Faktoren ist meines Erachtens absolut nicht richtig. Das Überbetont objektive Ursachen gegenüber den subjektiven. Und die subjektiven Ursachen überwiegen eindeutig. Sie sind vor allem in falscher bzw. Mangelernährung zu suchen. Zum einen ein Überfluss an raffinierter, industriell hergestellter Nahrung mit viel zu viel für den Menschen nicht geeigneten Bestandteilen, wie tierische Produkte (Fleisch, Milch, Fett) und auch Getreide in Form von Weißmehl. Wobei Getreide sowieso kein originäres Lebensmittel des Menschen ist. Aber selbst die genetischen Faktoren sind nicht starr. Es gibt Gene, die durch pflanzliche Signalstoffe beeinflussbar sind. Es sind die epigenetischen Eigenschaften pflanzlicher Sekundärstoffe. Werden sie dem Körper über die Nahrung zugeführt (natürlich naturbelassen), so werden diese Gene aktiviert, bei Fehlen natürlich deaktiviert. Und das trifft meines Erachtens auch auf angeblich genetisch bedingten Krebs zu. Es konnte nachgewiesen werden, dass diese Gene in zweiter/dritter Generation wieder durch Zufuhr der Signalstoffe aktiviert werden konnten. Ein eindeutiger Beleg dafür, wie entscheidend die Ernährung für die Gesundheit ist. Alles andere sind nur Ausflüchte und Ablenken von den wahren Ursachen. Hier stoßen auch Interessen aufeinander - teure Medikamente/Behandlungen oder gesunde, naturbelassene und überwiegend vegetarische Ernährung.
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