Bedrohung durch Hunde: Wenn die Angst mitläuft

in Fit in 8 Minuten zum Thema Laufen und Joggen
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Hunde können Läufern, Walker nund Spaziergängern durchaus mal gefährlich werden. Das gilt vor allem dann, wenn dasTier ohne Besitzer frei herumläuft, die Besitzer mit ihrem Tier nicht umzugehen wissen oder aber sie Herrchen eines Kampfhundes sind. Die meisten Outdoor-Sportler fürchten sich davor, gebissen zu werden. Wer hinfällt, ist jedoch noch schlimmer dran. Denn dann beginnt der Hund erst recht zu verwechseln, wer Herr und wer Hund ist. Nach der offiziellen „Beißstatistik" werden jährlich etwa zehntausend Menschen von Hunden derart gebissen, dass sie vom Arzt behandelt werden müssen. Meist sind Schäferhunde, Mischlinge und Rottweiler die „Täter".


In aller Regel aber sind die meisten Hunde nett und nur neugierig. Wenn Sie sich richtig verhalten, droht Ihnen keine Gefahr. Laufen Sie auf keinen Fall weg, wenn ein Hund auf Sie zukommt. Denn dann hält er Sie für seine Beute und versucht, Sie zu stellen. Bleiben Sie stehen und verhalten Sie sich ruhig. Fuchteln Sie nicht mit Ihrem Nordic-Walking-Stock vor dem Hund herum. Das reizt dasTier, sich Ihnen " auf einschlägige Art zu widmen".

Fangen Sie auch nicht an zu schreien

RedenSie ruhig und beschwichtigend auf ihn ein. Drehen Sie dabei den Körperleicht zur Seite und starren Sie dem Tier nicht in die Augen. Das signalisiert dem Hund ein friedliches Entgegenkommen. Bleiben Siezurückhaltend und beugen Sie sich dem Hund nicht entgegen, denn das kann er schnell als bedrohlich empfinden.

Hunde sind gute Beobachter und nehmen jede Unsicherheit wahr. Da sie Rudeltiere sind und sich nur dem Ranghöheren beugen, werden sie diese Situation ausnutzen, um sich als die Überlegenen aufzuspielen. Nervosität ist auf allen Seiten schädlich. Und oft der eigentliche Grund für Beißattacken.Leider wissen sehr häufig auch die Besitzer die Sprache ihres Hundes nicht richtig zu deuten. Hunde brauchen eine starke Führung, eine klare Ansprache und einen deutlich strukturierten Hundealltag. Das weiß ich von unseren eigenen Hunden und von den Hunden, mit denen ich zu tun hatte, als ich noch zur Jagd ging. Wenn Hund und Mensch nicht angemessen miteinander kommunizieren können, muss das Tier angeleint bleiben.

Bei der Gelegenheit möchte ich Ihnen aber noch etwas anderes ans Herz legen: Nehmen Sie zum Outdoor-Sport immer Ihr Handy mit! Es kann immer mal Situationen geben, in denen Sie dringend Hilfe brauchen - sei es, dass Sie gefallen sind und sich so verletzt haben, dass Sie nicht mehr aufstehen können, dass Sie Probleme mit dem Herzen haben oder Ihnen einanderes gesundheitliches Problem zu schaffen macht.

Da kann Ihr Handy lebensrettend sein! Dieses scheint übrigens ein direkter Nachfahre von Fernsehhund Lassie zu sein: Denn der war ja auch stetsfür das Hilfeholen zuständig ...


von
Helmut Erb

Erfahren Sie hier mehr über Helmut Erb - unserem Sportexperten und Chefredakteur von Fit in 8 Minuten.

 
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