Back to the roots: Werfen Sie alles in einen Topf
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 19. Januar 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
mein Mann und ich sind leidenschaftliche Eintopffans. Es gibt in diesen Tagen doch nichts Schöneres auf dem Tisch als einen deftigen wärmenden, selbst zubereiteten Eintopf. Jedes Land kennt seine spezifischen Eintöpfe und Suppen. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit sind sie eine preiswerte und vor allem nahrhafte Möglichkeit der Resteverwertung. Allen Unkenrufen zum Trotz sind sie auch noch gesund - vorausgesetzt, Sie kochen sie selbst.
Bei uns ist der Eintopf etwas in Vergessenheit geraten. In der Nachkriegszeit kam er sehr häufig auf den Tisch. Seit dem zunehmenden Aufschwung haftete ihm das Arme-Leute-Image an. Man zog es vor, Fleisch "solo" zu essen. Dass uns dieser Trend gesundheitlich nicht so gut bekam, ist hinlänglich bekannt. Eintopf-Gerichte enthalten überwiegend Gemüse und damit Ballaststoffe. Sie machen satt, schmecken - wenn hausgemacht - überaus lecker und sind - wenn sie fettarm zubereitet sind - auch keine Kalorienbomben. Preiswert sind sie allemal, zudem praktisch für Koch oder Köchin, denn das Essen reicht meist für mehrere Tage. Und kaum etwas ist schöner nach einem herbstlichen oder winterlichen Spaziergang als ein Herz wärmender Eintopf. Geben Sie ihm eine Chance!
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
ähnliche Beiträge
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Ursula Menzel (19.01. 2010 10:32 Uhr):
Eintöpfe hat es in meiner Kindheit sehr oft gegeben. Auch mein Mann war ein leidenschaftlicher Suppenesser. Ich hingegen esse sie nicht so gerne. Ich ernähre mich meistens von Gemüse u. Beilagen, sowie Fisch. Dennoch, ein Eintopfgericht ist sehr vitaminreich. Viele Grüße Ursula Menzel
Antworten - Kommentar von K H Feuer (19.01. 2010 10:51 Uhr):
Hallo liebe Frau Schneider, sehr gerne lese ich Ihre Abhandlungen. Heute musste ich auch mal wieder lachen-herzlichen Dank, für diese Kreislauf anregende Mitteilung über den Marc Polo der hat die Nudeln aus China mitgebracht die Kartoffeln der Columbus oder Colon, wie er in spanisch sprechenden Ländern genannt wird. Herzliche Grüße und machen Sie weiter, denn Sie geben sehr viele kluge Tipps! Und Irren ist auch eine Gabe, denn wer nichts denkt, kann auch nicht irren! Ihr Leser K.H.Feuer
Antworten - Kommentar von Dieter (19.01. 2010 12:50 Uhr):
Zum Thema Eintopf kann ich Ihnen nur beipflichten. Die gesundheitliche Wirkung bei mir ist folgende: Beginnender Hexenschuß ist das Anzeichen der unterernährten Bandscheibe. Austrocknung und Nährstoffmangel, das habe ich durch Information herausgefunden. Zur Bestätigung habe ich Versuche unternommen. Beim Zubereiten von Gemüseeintopf esse ich immer das rohe Gemüse, weil darin die Vitamine und Enzyme erhalten sind. Außerdem enthält es das beste Wasser, das es gibt: nämlich Fruchtwasser. Zum Kochen nehme ich nur sehr wenig Rindfleisch, ganz ohne schmeckt es nicht so gut. Durch das Kochen entfalten aber einige Stoffe erst ihre volle Wirkung, der Effekt ist, daß mein beginnender Hexenschuß durch die Wiederauffüllung der Bandscheiben verschwindet. Dieses habe ich wiederholt geprüft, also stimmen obengenannte Informationen. Mit freundlichen Grüßen Dieter
Antworten - Kommentar von Elvira Lieb (24.01. 2010 13:28 Uhr):
Eintöpfe sind arme Leute essen. Dazu zwei Bemerkungen: In meiner Jugend kannte ich nur verkochte Eintöpfe, bei denen man den Unterschied zwischen Kartoffel und Karotten nicht mehr schmecken konnte und ich fand das Essen fad. Die Mutter einer Arbeitskollegin lud mich vor etwa 20 Jahren zum Eintopfessen ein. Es war vorzüglich. Das Geheimnis: Selber kochen und auf die Garzeiten der verschiedenen Zutaten achten, damit alles noch etwas Biss hat. Zweitens: Wir lieben die Asiatische Küche. Aber manche Rezepte sind doch, wie unsere Eintöpfe - oder nicht?
Antworten