Ayurvedische Medizin
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Sylvia Schneider
GNL5138
Die Kunst, gesund zu leben und sanft zu heilen
Die meisten Europäer kennen die ayurvedische Heilkunst nur als neumodischen Trend für Wellness und Entspannung. Doch mit der traditionellen indischen Medizin lassen sich auch ernsthafte Krankheiten behandeln. Vor allem chronische Leiden sprechen hervorragend auf entgiftende Ölbehandlungen, Massagen und Rezepte aus dem schier unerschöpflichen Schatz indischer Heilpflanzen an.
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Erhalten Sie HIER weitere InformationenIn einer Zeit, in der sich Ärzte immer weniger mit dem ganzen Menschen beschäftigen und die Sprechstunde eher zu einer „3-Minuten-Medizin“ verkommt, sehnen sich viele Patienten nach einer umfassenderen, speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Behandlung. Suchen auch Sie nach einer Alternative zum gängigen 08/15-Medizinbetrieb in unseren Praxen und Krankenhäusern? Dann sollten Sie unbedingt die traditionelle indische Medizin kennen lernen: den Ayurveda. Im Ayurveda steht schon seit jeher die Frage im Vordergrund, wie sich Krankheiten verhindern lassen. Er ist daher auch eine vorbeugende Medizin – Ayurveda ist die Kunst, gesund zu leben und sanft zu heilen.
Ayurveda: Eine wirklich ganzheitliche Therapie
Im Ayurveda vereinigen sich mit der Vorbeugung, der Heilung und der Psychologie drei große medizinische Richtungen, die in der westlichen Medizin immer noch strikt voneinander getrennt werden.
Aber lassen sich mit dem Ayurveda auch tatsächlich Krankheiten heilen? Ist das nicht eher etwas zum Entspannen oder um sich mit Ölmassagen und Dampfbädern einmal so richtig verwöhnen zu lassen? Ein neumodischer Trend aus dem Bereich Wellness und Schönheitspflege?
Es stimmt: Dieser Eindruck könnte tatsächlich entstehen, wenn Sie in letzter Zeit die zahllosen Beiträge über Ayurveda in der einschlägigen Presse oder in Fernsehsendungen verfolgt haben. Doch dieses Bild, das wir in der westlichen Welt vom Ayurveda gezeichnet bekommen, entspricht ganz und gar nicht der Realität. Denn in seinem Heimatland Indien hat Ayurveda nichts mit Wellness zu tun, sondern für viele Menschen ist die jahrtausendealte Heilmethode „echte“ Medizin, die sie von schweren chronischen Krankheiten befreit und die nicht selten sogar Leben rettet.
Ayurveda ist die tragende Säule der Medizin in Indien
In Indien arbeiten mehr als 300.000 ayurvedische Ärzte. Sie versorgen etwa zwei Drittel der Milliarden-Bevölkerung Indiens. Über neun Jahre dauert ihre Ausbildung. Viele Ayurveda-Therapeuten in Europa haben dagegen oft nur einen „Ayurveda-Schnellkurs“ an einigen Wochenenden absolviert.
Drei Lebensenergien steuern Körper, Geist und Seele
Durch ungünstige Umweltbedingungen können nach ayurvedischen Vorstellungen Körper, Geist und Seele aus dem Gleichgewicht geraten – z. B. durch eine falsche Ernährung, in den Organen angehäufte Stoffwechselschlacken, aber auch durch Stress, ein ungünstiges Wohnumfeld oder ein Leben, das nicht dem eigenen Biorhythmus entspricht.
Solche Faktoren stören die Balance der drei wesentlichen Lebensenergien, der so genannten drei Doshas: Vata, Pitta und Kapha. Jedes dieser Doshas übernimmt im Körper wichtige Schrittmacherfunktionen.
Das sind die Aufgaben der drei ayurvedischen Lebensenergien:
- Vata: erzeugt alle Bewegungen, z. B. Atmung, Muskulatur und Ausscheidungsvorgänge.
- Pitta: liefert die Energie für Umwandlungsprozesse, z. B. Stoffwechsel und Verdauung.
- Kapha: ist die Kraft, die den Körper zusammenhält und Struktur verleiht, z. B. Knochen, Sehnen und Gelenke.
Die drei Doshas bestimmen die „Konstitution“ eines Menschen, also Sie bestimmen darüber, für welche Krankheiten er anfällig ist, wie er auf Nahrung, Medikamente oder das Klima reagiert. Sie prägen auch Ihre gesamten persönlichen Eigenschaften und Merkmale. Das gilt nicht nur für Ihren Körperbau und die Funktion Ihrer Organe, sondern auch für Ihre Wesensart.
Die Therapie ist stets auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten
Da jeder Mensch über eine andere Zusammensetzung der Doshas verfügt, folgt daraus, dass eine Krankheit immer mit individuellen, auf den Patienten zugeschnittenen Rezepten behandelt werden muss. Darin unterscheidet sich der Ayurveda grundlegend von der westlichen Schulmedizin. Denn hier wird bei einer Krankheit für alle Patienten stets dasselbe Medikament gewählt.
Am Anfang einer jeden Ayurveda-Behandlung wird Ihr Therapeut also zunächst Ihren Konstitutionstyp bestimmen. Daher sollten Sie sich unbedingt unseren Test auf Seite 4 ansehen. Er verrät Ihnen, ob Sie eher ein Pitta-, Vata- oder Kapha-Typ sind. Auf Seite 6 werden Sie dann erfahren, welche Nahrungsmittel speziell für Ihren Dosha-Typ zu empfehlen sind.
Sehr wichtig sind im Ayurveda auch die Heilpflanzen. Viele von ihnen sind bei uns völlig unbekannt, einige haben es jedoch aufgrund ihrer guten Wirksamkeit in den letzen Jahren geschafft, sich nicht nur bei Ayurveda-Insidern einen Namen zu machen, u. a. Weihrauch oder Gelbwurz.
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Kommentare
- von Helmreich (18.07. 2009 14:33 Uhr):
Oh, wird das nicht mit der Zeit einwenig viel an Gesundheit jeden Tag? Gibt es eine Kurzfassung?
Antworten - von Ingrid Obermaier (19.07. 2009 09:33 Uhr):
Hallo, vielleicht können Sie mir weiterhelfen: Auf der Suche nach einem Mittel, das sich positiv auf meine Gelenkschmerzen auswirkt, bin ich auf Guggulu gestossen. Schulmedizinisch hab ich das Blut untersuchen lassen, da finden sich keine auffälligen Ergebnisse. Bei meinen Gelenkschmerzen mag mein Übergewicht von etwa 15 Kilo eine Rolle spielen, aber meine Diäten - seit rund 25 Jahren lebe ich ständig in irgendeiner Ernährungsform - haben offenbar meinen Stoffwechsel so ruiniert, dass ich jetzt überhaupt nicht mehr abnehme. Mittlerweile wiege ich 81 kg, bei nur mehr 158 cm Körpergrösse. Auch eine Gewichtsabnahme könnte das Guggulu positiv beeinflussen. Was halten Sie von diesem Präparat? Danke und Grüsse Ingrid Obermaier
Antworten - von Renate (27.11. 2009 20:10 Uhr):
würde den Artikel gerne weiter lesen. Denn es steht Seite 4 und Seite 6. Da ich mich für Ayurveda sehr interessiere würde ich mich über weitere Informationen sehr freuen. Renate
Antworten