Indische Heilkunst: Weihrauch
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Sehr gut in wissenschaftlichen Studien untersucht sind die positiven Wirkungen des Weihrauchs vor allem gegen entzündliche Erkrankungen. Beispielsweise wurden im Jahr 2000 am Klinikum Mannheim 50 Patienten, die an entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn) litten, mit dem Weihrauchpräparat H15 behandelt (3-mal täglich 400 mg). Eine gleich große Kontrollgruppe erhielt dagegen den schulmedizinischen Entzündungshemmer Mesalazin.
Nach acht Wochen hatten sich in beiden Gruppen die Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen und das Allgemeinbefinden deutlich verbessert. Das ayurvedische Mittel war also genauso gut (und zum Teil sogar etwas besser) wirksam wie das synthetische Medikament. Allerdings war die Rate an Nebenwirkungen (wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit) bei dem Weihrauch-Präparat deutlich geringer.
Gegen diese Krankheiten können Sie Weihrauch einsetzen:
- Morbus Crohn (chronische Dünndarmentzündung)
- Colitis ulcerosa (chronische Dickdarmentzündung)
- rheumatoide Arthritis
- Schuppenflechte
- Asthma
Weihrauch enthält so genannte Boswellia-Säuren, die in der Lage sind, gezielt entzündungsfördernde Prozesse zu blockieren. Erfolgreich getestet wurden diese Eigenschaften an der Universität Tübingen auch bei Patienten mit Arthritis. Bei etwa 60 bis 70 % der Patienten gingen Schmerzen, Schwellungen und Steifigkeit der Gelenke dadurch deutlich zurück.
Weihrauch-Präparate sind derzeit in Deutschland noch nicht als Arzneimittel zugelassen. Auf ärztliches Rezept kann Ihnen Ihre Apotheke jedoch das Präparat H15 Ayurmedic aus dem Ausland importieren. Die Kosten (Monatsbedarf etwa 30 €) müssen Sie jedoch aus eigener Tasche bezahlen.