Ayurveda-Behandlung: Die richtige Therapie finden
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Die richtige Therapie
Besonders in Deutschland tummeln sich viele unseriöse Ayurveda-Anbieter. Nur einige Therapeuten, Kliniken und Vertreiber von indischen Heilpflanzen arbeiten wirklich noch nach den alten traditionellen Grundlagen. Lesen Sie hier, wie Sie auf dem deutschen Ayurveda-Markt die Spreu vom Weizen trennen und ob für Sie möglicherweise eine Ayurveda-Kur in Indien eine sinnvolle Alternative ist.
Die meisten der in Deutschland durchgeführten Ayurveda-Therapien werden von Kliniken und Therapeuten angeboten, die den so genannten „Maharishi-Ayurveda“ praktizieren. Diese Behandlungsform hat mit dem ursprünglichen Ayurveda, wie er noch heute in Indien praktiziert wird, nur wenig gemein. Die Angebote sind mehr in den Bereich „Wellness“ und „Entspannung“ einzuordnen.
Wenn Sie ernste chronische Erkrankungen mit Ayurveda behandeln lassen möchten, dann sollten Sie sich eher an einen Therapeuten mit fundierter Ausbildung wenden. Hier wird ein wesentlich höherer Anspruch an die Ausbildung gestellt. Sie dauert mindestens mehrere Monate. Vielfach müssen die angehenden Ayurveda-Therapeuten dann noch einen Ausbildungsblock in Indien absolvieren, um von der großen Erfahrung der indischen Ayurveda-Ärzte profitieren zu können. Nur von einem Therapeuten mit einer so fundierten Ausbildung können Sie auch wirklich eine fachgerechte Ayurveda-Behandlung erwarten.
Das bieten Ihnen Ayurveda-Therapeuten und -Kliniken:
- mehrwöchige Kuren (z. B. bei chronischen Krankheiten)
- mehrtägige Aufenthalte (z. B. „Rasayana“ zur Immun- oder Organstärkung)
- Ernährungsberatung
- Wohnumfeldanalyse
- Meditation und Yoga
Vorsicht vor Heilpflanzen aus dem Versandhandel!
Wenn Sie einen guten Therapeuten gefunden haben, wird er Ihnen auch eine seriöse Quelle für ayurvedische Heilpflanzen nennen können. Den meisten Ausbildungsinstituten ist eine entsprechende Versandfirma angegliedert.
Keinesfalls sollten Sie auf eigene Faust Ayurveda-Heilpflanzen über das Internet von ausländischen Firmen beziehen. Hier sind in der Vergangenheit sehr häufig mit Schwermetallen belastete Präparate aufgetaucht. Immer wieder finden Kontrolleure in Mitteln aus solchen dubiosen Quellen nicht nur die pflanzlichen Wirkstoffe, sondern die Hersteller haben den Präparaten einfach schulmedizinische Wirkstoffe „untergemischt“ (z. B. Viagra® in Potenzmitteln oder Statine in Cholesterinsenkern).