Ausreichender Schlaf schützt Ihr Herz
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 20. November 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
war Ihre Nacht mal wieder zu kurz, weil Sie unbedingt noch den Spätfilm sehen mussten, wegen der Arbeit nicht rechtzeitig ins Bett kamen oder weil Sie vor lauter Grübeln nicht schlafen konnten? Das ist nicht gut, denn das kann sich negativ auf Ihre Herzkranzgefäße auswirken und die Entwicklung einer Arteriosklerose verstärken. Eine amerikanische Studie an 500 Erwachsenen fand einen Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und der Verkalkung der Herzkranzgefäße. Das Risiko lag bei denjenigen, die ausreichend schliefen, deutlich niedriger als bei Kurzschläfern.
Schlafstörungen machen über kurz oder lang krank. Aus welchem Grund auch immer Sie schlecht schlafen, die Folgen sind stets gleich: Sie fühlen sich schon beim Aufstehen hundemüde, ausgebrannt und eigentlich nicht in der Lage, den Tag zu überstehen. Wenn Sie schlecht schlafen, laufen Sie rasch Gefahr, krank zu werden - unter anderem weil Ihr Immunsystem eng mit dem Schlaf verbunden ist. Zu wenig Schlaf kann letztlich - so weitere amerikanische Studien - zu Herzinfarkt, Depressionen, Übergewicht, Bluthochdruck, Gedächtnisverlust und Diabetes führen.
Mein Tipp für Sie: Als „Mindestschlafzeit" gelten fünf bis sechs Stunden. Wer auf Dauer nur vier und weniger schläft, fügt seinem Organismus Schaden zu. Die durchschnittliche Schlafdauer sollte sieben bis acht Stunden betragen. Neun bis zehn Stunden sind auch gut. Qualitätsmerkmal dafür, dass Sie gut schlafen: Sie fühlen sich morgens fit.
Wichtig ist allerdings tatsächlich der Schlaf vor Mitternacht. Denn dann sind Sie bereits in der Tiefschlafphase, wenn die für die Zellerneuerung verantwortlichen Wachstumshormone am aktivsten sind. Von drei Uhr morgens an, bereitet sich Ihr Körper nämlich schon wieder auf den kommenden Tag vor, indem er verstärkt Stresshormone ausschüttet. So müssen Sie erst einmal herausfinden, wie viel Schlaf Ihnen am besten bekommt. Entscheidend ist es letztlich, dass Sie Ihr Gespür dafür schärfen, unter welchen Umständen Sie am besten schlafen und sensibel auf Verschiebungen reagieren.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von kefer W (20.11. 2009 09:19 Uhr):
Zitat.Schlafstörungen machen über kurz oder lang krank. Aus welchem Grund auch immer Sie schlecht schlafen, die Folgen sind stets gleich: Sie fühlen sich schon beim Aufstehen hundemüde, ausgebrannt und eigentlich nicht in der Lage, den Tag zu überstehen. Wenn Sie schlecht schlafen, laufen Sie rasch Gefahr, krank zu werden - unter anderem weil Ihr Immunsystem eng mit dem Schlaf verbunden ist. Zu wenig Schlaf kann letztlich - so weitere amerikanische Studien - zu Herzinfarkt, Depressionen, Übergewicht, Bluthochdruck, Gedächtnisverlust und Diabetes führen. Einen hohen Anteil an Schlafstörungen haben auch geopathische Störzonen wie Wasserader Hartmann BenkerCurrygitter Handys am Bett u.v.a.das sollte ebenfalls beachtet werden.Ich weiß es aus eigener Erfahrung
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