Ausreichend schlafen schützt Sie vor einem Burnout
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Burnout-Syndrom
vom 12. Januar 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Gestörter Schlaf ist meist die Ursache für das Burnout-Syndrom und nicht der übergroße Stress. Ein Forschungsteam des Karolinska-Instituts in Stockholm untersuchten Menschen, die wegen eines Erschöpfungszustandes seit mindestens drei Monaten nicht mehr arbeiteten. Wie sich herausstellte, schliefen die Betroffenen nachts nur vier oder fünf Stunden. Ihr Tiefschlafanteil war um 40 Prozent geringer als bei gesunden Personen. Die Forscher empfehlen deshalb gerade in Stressphasen mindestens einen Schlaftag pro Woche, an dem Sie für ausreichend Nachtruhe sorgen und mittags noch ein halbstündiges Nickerchen einlegen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Silvia F (13.01. 2010 18:10 Uhr):
Burnout u. Schlafstörungen gehen Hand in Hand - Zuallerst kommt der Stress, der sich so festsetzt, das man nicht mehr abschalten kann. Dies setzt sich dann auch in der Schlafenszeit fort. Oft ist es so, das die Schlafstörungen erst kommen, wenn das Burnout eigentlich schon da ist. Von daher stimmt es nicht ganz, das schlafen vor Burnout schützt, denn man kann meißtens nicht mehr schlafen, wenn man das Burnout hat. Aufgrund des erlebten Stress - oft tägl. z. B. bei der Arbeit, ist man nicht mehr fähig die Gedanken abzuschalten. Selbst wenn man einschläft, wacht man nach 2-3 Std. auf u. dann geht das Grübeln wieder los. Meine Empfehlung: Entspannungsübungen, sowohl vor dem einschlafen, als auch morgens vor der Arbeit. Meditation, auswendig lernen von Gedichten o. ähnlichem, den Geist freischaufeln und zwar nicht mit äußeren Ablenkungen, wie z. B. Fernsehen oder auch lesen, sondern von innen heraus den Geist freimachen. Grüße
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